Schlüsselkindblog

Werden Hells Angels in Deutschland diskriminiert?

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Das Kuttenverbot stammt zumindest noch aus einer Zeit, als selbst die bunte Politik in Deutschland sich noch irgendwie, für Land und Gesellschaft verantwortlich fühlte.

Mittlerweile fühlen sich allerdings viele „Refugee-Bahnhofsklatscher“, die sich leider auch in politisch verantwortlichen Schlüsselpositionen befinden, mehr den Total-Vermummten hingezogen,  sodaß die Rocker Gruppe Hells Angels sich wegen ihres langjährigen Kuttenverbots, kriminalisiert und wohl auch diskriminiert fühlt.1699068832

Zweierlei Maß

Die bunten und deutschfeindlichen Gazetten, wie z.B. die Taz, lassen schonmal ihre linke Leserschaft mit ausgesuchten „Pro-Verschleierungs-Kommentaren“ zu Wort kommen. So gibt Johanna Roth zum Besten: „Es mag simpel sein. Aber sehe ich eine vollverschleierte Frau, blicke ich nicht entrüstet auf eine bemitleidenswerte Unterdrückte. Ich bin eher neugierig, wer sich da verbirgt.“ Leser Daniel Bax sorgt sich unterdessen um die zahlungskräftige Kundschaft aus den reichen arabischen Staaten, die mit Millionen von Euros Anschubhilfe, gerne den Bau von mindestens 200 Moscheen in Deutschland realisieren wollen. „Ein Burka-Verbot sei geschäftsschädigend“, so Bax, „Besitzer von Edelsanatorien, Hotels und Luxusboutiquen in Metropolen wie München oder Ferienressorts der Schweiz sind deshalb gegen ein Verbot von Ganzkörperschleiern: Sie fürchten, die zahlungskräftige Kundschaft vom Golf könnte ausbleiben.“

Der Stuttgarter Hells-Angels-Chef Lutz Schelhorn spricht in einem Interview mit den Stuttgarter-Nachrichten im April über die Rockerszene und die identitätsstiftende Wirkung staatlichen Drucks.

Seit nunmehr 2 Jahren, mit der von Angela Merkel ausgelösten Massenmigration nach Deutschland und Europa, treiben regelmässig marodierende Banden und Einzeltäter, von Asylbewerbern, ihr Unwesen in unserer Heimat. Frauen werden vergewaltigt und auf Volksfesten begrapscht, Deutsche werden zu Tode geprügelt, Richter belassen kriminelle Migranten nach erwiesener Schuld auf freien Fuss. Parks verwandeln sich zur nächtlicher Stunde in No-Go-Areas. Es finden sich ausnahmslos in den regierungsfreundlichen und linkslastigen Massenmedien, wie übrigens auch in diesem sich selbst entlarvenden Interview der Stuttgarter-Nachrichten mit Hells-Angels-Chef Schelhorn, politische Positionen wieder, die nicht den Zweck haben, die eigentliche Gewalt zu verurteilen, sondern vornehmlich Stimmung gegen Bevölkerungsteile machen zu wollen, insbesondere dann, wenn sie kritisch der Merkel-Junta gegenüberstehen.

Herr Schelhorn, wie geht es als Hells Angel?

Als ich vor 35 Jahren in den Club eingetreten bin, ging es um Rebellion, Freiheit, verschworene Gemeinschaft, um Motorradfahren, am liebsten ohne Helm, was damals erlaubt war. Aber von diesen Freiheitswünschen ist nicht viel übrig geblieben.Unbenannt

Sie stammen aus einem gutbürgerlichen Elternhaus in Stuttgart. Warum musste es dann ausgerechnet ein Rockerclub sein, fragt Rafael Binkowski von den StN ?

Ich hatte eine behütete Kindheit und bin mit meinen Eltern wirklich gut ausgekommen. Aber irgendwann, im Alter von 18, 19 Jahren, wollte ich ausbrechen aus diesem Leben, wollte mein eigenes Ding machen, wollte schockieren. Und die Hells Angels waren Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre einfach der Motorradclub schlechthin, ein echter Mythos . . .

. . . aber auch ein Club, der in Verbindung stand zu gewissen kriminellen Milieus.
Da wurden schon seinerzeit jede Menge Legenden gestrickt. Ja, bei den Hells Angels gab es viele raue, ungehobelte Burschen und wüste Partys. Aber es ist – ähnlich wie heute – nicht alles wahr, was erzählt wurde. In Hamburg wurden damals letztendlich drei Mitglieder wegen Schutzgelderpressung verurteilt – um dann gleich den kompletten Club dicht zu machen. Das wäre wie wenn Sie Bayern München verbieten würden, nur weil der Präsident wegen schwerer Steuerhinterziehung in den Knast gewandert ist.

Wollen Sie bestreiten, dass von Rockern schwerste Verbrechen bis zum Mord verübt wurden – wie vor zehn Jahren, als ein Bandido den Hells Angel Robert König erschoss?
Keineswegs. Das ist so – mit allen Verwerfungen, die das in der Szene ausgelöst hat. Das kann und will ich auch überhaupt nicht schönreden. Nur: Es ist nicht, wie die Justizbehörden und die Polizei uns immer wieder unterstellen, symptomatisch für die Rockerszene. Es sind Einzelfälle.

Wie stellt sich die Lage bei den Rockern im Südwesten aus Ihrer Sicht heute dar?
Sehr relaxt. Es gibt keine sogenannten Bandenkriege, keine Todesfälle unter Rockern, und wir dulden definitiv keine Leute in unseren Reihen, die sich auf Kosten des Clubs die Taschen voll machen.

Immerhin: Baden-Württemberg ist das Bundesland mit der größten Rockerdichte – und die Justizbehörden samt dem Landeskriminalamt sehen das gar nicht gelassen.
Das mit der größten Rockerdichte stimmt, weil nach dem Krieg viele Amerikaner hier stationiert waren und die Subkultur etabliert haben. Aber schon die Zahlen, die kursieren, sind falsch. Wir reden nicht über 400, 500 Hells Angels im Südwesten, wie das Landeskriminalamt immer sagt, sondern es sind rund 200. Es werden so viele Behauptungen aufgestellt, die falsch sind. Niemand überprüft das mal. Und was mich insbesondere stört ist, dass wir Rocker ständig in einen Topf geworfen werden mit neuen Gruppen, die zuletzt stark aufgekommen sind und für viele Schlagzeilen sorgen.

Sie in Stuttgart mögen Ihren Verein sauberhalten, aber andernorts werden Rocker nicht zu Unrecht mit dem Rotlichtmilieu, mit Drogen-, Waffen- und sogar Menschenhandel in Verbindung gebracht. Das ist nicht harmlos.
Solche pauschalen Vorverurteilungen finde ich unakzeptabel. Erstens: Im Rotlichtmilieu zu arbeiten, ist nicht per se strafbar. Zweitens: Nennen Sie mir ein Urteil, bei dem ein Hells Angels wegen Menschenhandels belangt wurde. Sie werden keines finden. Und drittens: In Heilbronn beispielsweise hat der Hells-Angels-Chef seinen eigenen Bruder aus dem Club geworfen, weil dieser mit Drogen gehandelt hat. Daran lässt sich ersehen, dass wir solche krummen Touren nicht tolerieren.

Wie erklären Sie sich den Zulauf zu Gruppierungen wie den Hells Angels oder anderen Gruppierungen, wo der Mann offenbar mal wieder so richtig Mann sein darf? Ich denke, Männer, die zu uns wollen, spüren eine Sehnsucht danach, sich nicht immer verbiegen zu müssen. Viele suchen eine Art Familienersatz in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Ellbogenmentalität. Und dann ist es sicher so, dass uns der Staat neue Mitglieder in die Arme treibt.

Wie das?
Schon früher war es so, dass wir für bestimmte Leute umso attraktiver wurden, je mehr Druck die Behörden auf uns ausgeübt haben. Wenn dann noch offizielle Stellen kolportieren, Rocker machen Millionengeschäfte, ahnen Sie, dass sich da viele zu uns hingezogen fühlen. Ich räume aber ein: Da ist dann auch sehr viel Grobschnitt dabei.

Ein gewisser Druck ist im Moment ja offenkundig da. Es gilt – Dank eines neuen Gesetzes – wieder ein Kuttenverbot für die Rockerszene. Wie wirkt sich dieses aus?
Was wir nicht verstehen: Die Politik akzeptiert höchstrichterliche Rechtssprechungen nicht und ändert einfach die Gesetze. Natürlich sind uns unsere Abzeichen heilig, wir tragen sie mit Stolz. Insofern ist das Verbot sehr schmerzhaft. Doch wenn die Behörden glauben, dass sie uns damit am Nerv treffen, täuschen sie sich. Das führt zu einer Solidarisierung der Szene über alle Gruppen hinweg. Im Übrigen bin ich mir sicher: So wie der Bundesgerichtshof zuletzt 2015 ein Verbot gekippt hat, wird es erneut kommen. Die Klage läuft schon.

Zuletzt mussten die Rocker eine empfindliche Niederlage gegen den Staat hinnehmen. Nachdem ihnen aufgrund einer Änderung des Vereinsgesetzes auf Bundesebene das Tragen ihrer Abzeichen verboten wurde, ist der geflügelte Totenkopf aus dem öffentlichen Raum verschwunden. Die Kutten bleiben im Schrank, Vereinsembleme wurden von Clubhäusern entfernt. Was immer von den Hells Angels zu halten ist: Hier halten sich die Rocker an die Gesetzgebung.

Zugegeben, die „Höllenengel“ waren stets mehr Hölle als Engel, dennoch kann ich mich nicht daran erinnern, das jemals ein Kuttenträger mit einem Truck durch eine Menschenmenge gefahren wäre, oder in Zügen mit Messern Bahnreisende ersticht. Geschweige denn in einer organsiert und versammelten Gewaltorgie von Männern, wie z.B. in muslimischen Staaten, Frauen auf Volksfesten, oder zu Silvester, massenweise bedrängen und vergewaltigen. Deutschland hat kein Problem mit Höllenengeln, genauso wenig wie mit angeblichen Nazis, für die der linke Staat Millionen an Steuergeldern für eine angebliche Bekämpfung verteilt. Dieses Land hat ein großes Problem mit Politikern, die die Deutschen lieber heute, als morgen abschaffen möchte.

Redaktion

6 comments

  1. Die Hells Angels sind eine Mafia, aber was sollen Symbolverbote eigentlich bringen? Warum gibt es 1.000 Einschränkungen der Meinungsfreiheit, zu der auch etwas weitergefasst die Freedom of Expression gehört?

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  2. Mit einem Truck durch eine Menschenmenge sind noch keine Kuttenträger gefahren, das stimmt schon, damit kann man schließlich auch kein Geld machen. Erpressung, Drogenhandel und sonstige negative Betätigungen zum Schaden der eigenen Landsleute bringt da schon mehr ein ! Natürlich ist nicht jedes Mitglied daran beteiligt, aber es handelt sich ganz sicher auch nicht um Einzelfälle ( Einzelfälle, das hat man doch irgendwo schon mal gehört ).
    “ Hells Angels „, na das hört sich doch super an. Irgendwelchen Ami – Blödsinn nachmachen ist auch “ cooler “ als den Club vielleicht einfach mal nach wirklichen, deutschen Fliegerhelden wie Richthofen, Mölders, Baumbach oder Rudel zu benennen. Tja, das wäre dann mal eine Sache gewesen die wirklich berechtigt hätte sich als “ Outlaw “ zu bezeichnen. Dazu hat es wohl nicht gereicht.
    Wie hoch ist eigentlich der “ Migranten „- Anteil deutschlandweit gesehen ? Wer sich mit diesen, besonders aus dem arabisch – türkischem Raum stammenden Leuten gemein macht hat jede Kritikberechtigung an der derzeitigen Regierung verspielt. Man kann sich auch nicht erinnern jemals einen Aufruf zum Widerstand, Massendemonstration oder ähnlich gegen dieses Regime von den Kuttenträgern gehört zu haben ? Da es sich um etliche tausend Mitglieder handelt dürfte das doch kein Problem sein. Aber da kann man eben kein Geld machen, man kann eigentlich nur verlieren und da ist dann Feierabend mit “ Outlawdasein „.
    So ist das eben in der Bunten Republik, wenn es einen selbst trifft ist das Geschrei groß. Bei den unzähligen Unterdrückungen anderer Volksgenossen war es den Meisten egal, hat es doch einen selbst nicht betroffen. Diese Heuchelei erinnert an die gesamte Führung dieses ganzen Systems und nervt nur noch !

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    1. Im letzten Herbst ging es mal wieder auf die Strasse in Berlin gegen dieses Regime. Von den 5 Stunden hat es 4 Stunden ununterbrochen geregnet, wir waren naß bis auf die Knochen. Trotz Blockade des roten Gesindels hielten ein paar hundert durch und gelangten irgendwann zum Ziel, Alexanderplatz.
      Auf der Strecke neben uns befand sich irgendwann ein Mann mit einem ca. 4 jährigem im Arm, das einzige Kind was ich auf dieser ganzen Veranstaltung überhaupt gesehen habe. Er trug es, um es so halbwegs zu schützen, neben ihm seine Frau. Dieser Mann und seine Familie sind wirkliche, namenlose Helden, dieses Bild hat sich ins Gedächtnis eingebrannt. Von irgendwelchen “ Rockern “ oder “ Kuttenträgern “ war weit und breit NICHTS zu sehen .

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