Rechtsstaat, Demokratie und die freien Bürger. Bedeutungslose Worte, die an jedes Wahlversprechen erinnern

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Von Vermutungsregeln, Demokratie und Zensurgesetzen. Die Deutsche Demokratische Republik erhebt sich, wie der Phoenix aus der Asche.

Maximal 40 – 60 Abgeordneten von 630 Stimmberechtigten stimmten über das von der Bundesregierung lang ersehnte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Zensurgesetz) ab. Ist der Bundestag bei „soviel Engagement“  der Abgeordneten überhaupt beschlussfähig? Was sind wohl die Gründe dafür, dass sich nur sowenig Abgeordnete trauen für ein Gesetz abzustimmen, dass an totalitäre Systeme erinnert?

Die Kameras haben den Moment der Abstimmung für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in der 244. Bundestagssitzung exakt dokumentiert. Nicht mehr als etwa 40 bis 60 Abgeordnete sind anwesend um für ein Gesetz abzustimmen, dass Millionen Bürger in ihren Menschenrechten, der Meinungsfreiheit,  beschneiden soll. Bundespräsident Lammert erklärte zu diesem Haufen versprengter Abgeordneter dennoch freimütig, dass der Bundestag beschlussfähig sei – Nicht einmal 10% der Abgeordneten waren anwesend. Was meint eigentlich das Bundesverfassungsgericht bei soviel Verweigerungshaltung für die viel gelobte parlamentarische Demokratie dazu ?

Im Bundestagsprotokoll zur Sitzung wird festgehalten:

„Ich bitte diejenigen, die dem Gesetzentwurf zustimmen wollen, sich von den Plätzen zu erheben – Wer stimmt dagegen? – Wer enthält sich der Stimme? – Bei gleichem Stimmverhalten – mit den Stimmen der Koalition gegen die Stimmen der Linken und die Stimme einer Kollegin der CDU/CSU-Fraktion und bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – ist der Gesetzentwurf damit angenommen.“

Wann ist der Bundestag überhaupt beschlussfähig?

Eine kurze Zusammenfassung von Juracademy
Zu der Frage wann der Bundestag beschlussfähig ist, schweigt das Grundgesetz. Nach Art. 42 Abs. 2 GG ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich für einen wirksamen Beschluss des Bundestages. Aber reicht es aus, wenn nur ein Bruchteil der gesetzlichen Mitglieder des Parlaments mehrheitlich über ein Gesetz abstimmen? Zuletzt mutete es ein wenig seltsam an, als während der Fußball EM ein umstrittenes Meldegesetz nur von wenigen Abgeordneten beschlossen wurde. Die Regelungen über die Beschlussfähigkeit des Bundestages finden sich in § 45 der Geschäftsordnung des Bundestages. Danach ist der Bundestag zumindest dann beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder im Sitzungssaal anwesend sind. Wird die Beschlussfähigkeit nicht von einer Fraktion oder von anwesenden 5 % der Mitglieder des Bundestages bezweifelt, so wird die Beschlussfähigkeit vermutet. Mit der Verfassungsmäßigkeit dieser Vermutungsregel beschäftigte sich das Verfassungsgericht in einer Entscheidung, die in der amtlichen Sammlung nachzulesen ist (BVerfGE 44, 308 ff.).

Der Entscheidung lag eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz zu grunde. Inzident musste das Bundesverfassungsgericht dabei die Verfassungsmäßigkeit der Regelungen über die Beschlussfähigkeit des Bundestags prüfen, da der Beschwerdeführer gerügt hatte, dass das Gesetz formell verfassungswidrig zu stande gekommen sei. Er trug vor, dass zu wenige Abgeordnete an der Entscheidung beteiligt waren. Gerügt wurde das Zustandekommen des Waffengesetzes. Der Gesetzesentwurf wurde ausweislich der Sitzungsniederschrift bei einer Gegenstimme und ohne Stimmenthaltung angenommen. Die Niederschrift enthält nicht wie viele Abgeordnete anwesend waren und auch keine Angaben darüber, ob die Beschlussfähigkeit des Bundestages bezweifelt worden ist.

Das Gericht hatte sich daher mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Regelungen über die Beschlussfähigkeit grundgesetzkonform sind. Nur in diesem Falle wäre das Gesetz verfassungsgemäß zu stande gekommen. Zunächst stellt das Gericht fest, dass das Grundgesetz keine ausdrückliche Regelung zu dieser Frage bereithält. Allerdings würde die Geschäftsordnung in § 49 Abs. 2 (heute § 45 Abs. 2 GOBT) normieren, dass der Bundestag so lange beschlussfähig sei, bis seine Beschlussunfähigkeit im vorgesehenen Verfahren festgestellt worden ist.

Die Geschäftsordnung des Bundestages steht der Verfassung im Range nach, muss also mit dieser vereinbar sein. Es handelt sich um Innenrecht, das als ein Rechtssatz sui generis qualifiziert werden kann. Eine autonome Satzung ist die Geschäftsordnung grundsätzlich nicht, da diese nur von Selbstverwaltungskörperschaften erlassen werden können. Das Grundgesetz normiert in Art. 40 Abs. 1 S. 2 GG die Geschäftsordnungautonomie in deren Rahmen das Parlament seine Geschäftsordnung erlassen darf.

Zu klären war, ob die Norm mit Art. 20 Abs. 2 GG in Einklang steht. Danach geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Dem Grundgesetz liegt der Gedanke eines demokratisch-parlamentarischen System zu grunde. Die Repräsentation des Vokes vollzieht sich durch die von diesen gewählten Abgeordneten. Dabei übt das Parlament als Ganzes die vom Volk ausgehende Staatsgewalt aus. Dies hat zur Folge, dass die Mitwirkung aller Abgeordneter bei Entscheidungen nach Möglichkeit und im Rahmen des im demokratisch-parlamentarischen System des Grundgesetzes Vertretbaren sichergestellt sein muss.

Damit stellt das Gericht auf die tatsächliche Parlamentsarbeit ab, die gerade nicht nur im Plenum stattfindet. Gesetze werden häufig in den Fachausschüssen vorbereitet. Dies ist der Schwierigkeit der Sachverhalte geschuldet, die eine parlamentarische Arbeitsaufteilung erfordert. In den Ausschüssen werden die Entscheidungen quasi vorgezeichnet, auch wenn der endgültige Beschluss dem Parlament vorbehalten bleibt.

Die Regelung über die Beschlussfähigkeit sei nur eine Norm von vielen, die die Parlamentsarbeit näher regeln würden. Im Ergebnis sei entscheidend, dass zum einen jeder Abgeordnete an den Entscheidungen im Plenum mitwirken kann, wenn er will und, dass die Möglichkeit besteht, die Möglichkeit der Beschlussunfähigkeit feststellen zu lassen.

Im Ergebnis formuliert das Gericht zu dieser Vermutungsregel:

„Sie bietet die Gewähr dafür, daß das Volk als Träger der Staatsgewalt beim Zustandekommen parlamentarischer Entscheidungen in der Regel auch dann angemmessen repräsentiert ist, wenn bei der Schlußabstimmung im Plenum nur wenige Abgeordnete zugegen sind. Für eine ausreichende Repräsentation spricht in solchen Fällen eine Vermutung.“

Mit vielen Worten rein gar nichts zum Ausdruck zu bringen und ganz sicher auch keinerlei Stellung beziehen zu müssen, darin ist zumindest das Bundesverfassungsgericht ein wahrlicher Meister.

Video: Deutscher Bundestag

REDAKTION

23 comments

  1. Liebe Gaby,
    Ich erlaube mir die Frage(n) :
    Hast du jemals in der DDR gelebt? Wenn JA – wann, wo und wie alt warst du da?

    Ich will hier keine DDR Debatte inszenieren, aber bitte bitte unterlasse solchen Unterstellungen. Ich gehe davon aus – in Unwissenheit. Ansonsten wäre es um ein Vielfaches Schlimmer. Ich hoffe nicht, dass du zu denen gehörst, die das machen müssen?

    In der DDR gab es eine Privatsphäre die vom Staat respektiert wurde. Und in der DDR hatten die Bürger über eine Vielzahl von Gremien und Institutionen und Organisationen – weitaus mehr Möglichkeiten als in der Bundesrepublik, die Gesellschaft mit zu gestallten.
    Man darf nicht vergessen es war ein anderes Gesellschaftssystem und daher auch anders Strukturen. Das können Wessis einfach nicht nachvollziehen. Sie wollen es aber auch gar nicht in ihrer Überheblichkeit.

    In der DDR stand noch der Mensch im Mittelpunkt, heute der Profit. Vieles war in der DDR für den ENDVERBRAUCHER Subventioniert. Die Bundesregierung subventioniert Konzerne. Den ganzen ÖKO-Rummel, Windmühlenbetreiber, statt den Strom für die Kunden.
    Grundnahrungsmittel, Kinderbekleidung Energie in allen Formen, (Strom, Wasser, Wärme) waren subventioniert. Mieten, Verkehrstarife, Kultur . . . Darüber hinaus war das Bildungssystem von der Kinderkrippe bis zur Universität Kostenlos für die Bürger. Wie auch das Gesundheitswesen.
    Und das alles musste natürlich erst erwirtschaftet werden.
    Die DDR hatte ca. 5 Milliarden Schulden. Heute setzt EINE BANK 140 Milliarden in den Sand HRE. Die Schulden der BRD belaufen sich auf über 2 BILLIONEN.
    Letztmalig Schuldenfrei war der deutsche Staat im Mai 1945.

    Ich wünschte mir allen Ernstes, die DDR wieder.

    Ansonsten stimme ich Dir, deinem Beitrag vollkommen zu.
    Man kann diese Regierung dieses Regime nur noch abgrundtief hassen.
    Indem von ihm jetzt alle Register gezogen werden um die beschlossene
    “Ehe für Schwule“ gegen die vorherrschende Volksmeinung zu rechtfertigen.
    Eine Regierung die vehement gegen die Interessen ihres Volkes / ihrer Wähler regiert hat jede Legitimation verloren . . . sie ist quer durch alle Fraktionen einen Junta geworden.

    Es sind immerhin etwas über 60 % der Bevölkerung die NEIN sagen.

    Und von den verbleienden 40 % haben 30 % KEINE MEINUNG. Wirklich dafür sind 10% .
    Wenn sich Schwule wegen vermeintlicher Diskriminierung aufregen, mag das noch angehen.

    Meine Mama heißt Klaus ist mit mir NICHT zu machen !!!
    Sich stellvertretend für andere echauffieren – nur weil die zu blöd sind zu ficken, nicht mehr können oder dürfen. . . . Da ist Schwulsein doch einen feine Ausrede.

    Ich sage es noch einmal Laut und deutlich:
    Ich habe nichts gegen Schwule. Jeder soll seine sexuellen vorlieben uneingeschränkt ausleben können. Ich bin selbst BI und mache jede Sauerei mit. Würde aber nie auf die Idee kommen meine Tocher . . . heiraten zu wollen.

    Wogegen ich mich vehement auflehne ist die Institution EHE für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Ich habe das ausführlich in meinem Beitrag begründet und will mich hier nicht wiederholen.

    ALLAH wird´s schon richten. Denn es sind LINKE die den ISLAM bei uns einführen und alles niedermachen was den ISLM kritisiert.
    Und dann gibt es keine Schwulen mehr . . . Juden und Christen auch nicht. Und auch keine Linken mehr. Der Islam unterscheidet nicht nach Guter Mensch oder Nazi.
    Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

    glG Sabine

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    1. Sabine schreibt: „Man darf nicht vergessen es war ein anderes Gesellschaftssystem und daher auch anders Strukturen. Das können Wessis einfach nicht nachvollziehen. Sie wollen es aber auch gar nicht in ihrer Überheblichkeit. “

      Mir wird immer ganz anders wenn Deutsche versuchen Unrecht jedesmal neu zu interpretieren. Selbstverständlich war die DDR ein Unrechtsstaat, unterdrückte und gängelte die Bürger mit politischer und juristischer Verfolgung und das noch weitaus schlimmer, als wir es jetzt wieder in Deutschland erleben dürfen. Wieviele Menschen sind im Knast gelandet die sich gegen das Regime stellten? Wievielen Menschen wurden die Kinder weggenommen, deren Partner „rübermachten“? Karriere im öffentlichen und beruflichen Sinne macht in diesen Unrechtsstruktruren ausschließlich der, der mit dem plitischen Mainstream gleichzieht. Das ist in der BRD nie anders gewesen , wie in der DDR. Wie kann man hier warme Worte finden, das können nur Leute seien, die auch heute noch von diesem politischen System zutiefst überzeugt. Sarah Wagenknecht ist so eine überzeugte Kommunistin. Sie hat wie viele andere die Geschichte und vor allen Dingen die Wege des Sozialismus nie verstanden, der im übrigen mit dem Sozialisten Adolf Hitler seinen Siegeszug erst antrat und später dann im „real existierenden Sozialismus der DDR“ bis zu seinem Ende‘ 89 ungestört dem Faschismus fröhnen durfte. Noch etwas,“Wessis und Ossis“ sind Vokabeln die heute absolut kein Deutscher mehr benutzen sollte. Es gibt sie so wenig wie „Deutschtürken“, oder Deutschiraner“ usw. Das sind alles ausschließlich Begrifflichkeiten für die Volksverdummung, die Propaganda und die Hetze gegen das deutsche Volk
      Noch etwas: Die Volksrepublik China, ein Land das sich mit Menschenrechten im Namen des Kommunismus nie ernsthaft hervortat, will jetzt der Satdt Trier zum 200. Geburtstag von Karl Marx eine über sechs Meter hohe Statue schenken. Anfang der Woche wurde der Schenkung im Stadtrat mit überwältigender Mehrheit zugestimmt!
      Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) rät den Bürgern von Trier daran zu denken, dass im Namen von Karl Marx Dutzende von Diktaturen errichtet worden sind, die die Freiheit der Bürger mit Füßen getreten haben. Diese Diktaturen haben Millionen von Menschenleben gefordert. Ich schließe mich der Kritik der UOKG voll umfänglich an. Kommunistische oder auch sozialistische Gewaltherrschaften wurden seit Marx in alle Welt getragen. Von welch einem anderen „Gesellschaftssystem und Strukturen“ schreibst du daher, von dem „Wessis“ nichts verstehen?

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      1. Es gibt sie so wenig wie „Deutschtürken“, oder Deutschiraner“ usw….

        Richtig! Das sind jetzt alles ’stolze Deutsche‘. So wie Leyla … in der neuen COMPACT…

        «Ich bin stolze Deutsche mit kurdischen Wurzeln»
        Interview mit Leyla Bilge

        Man, man, man … hab ich ja noch mal Glück gehabt, daß ich stolzer Preuße mit preußischen Wurzeln bin! Sonst müßte ich auch noch mit Leyla & Akif meine kollektive Identität teilen. Nicht auszudenken … 😥

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      2. Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) rät den Bürgern von Trier daran zu denken, dass im Namen von Karl Marx Dutzende von Diktaturen errichtet worden sind, die die Freiheit der Bürger mit Füßen getreten haben.

        Ich nehme an, sie werden diesen Rat befolgen. Und ‚daran denken‘ … während sie die Statue auf dem ‚Platz des hilflosen Flüchtlings (Hilfe – lauter geile weiße Weiber … und ich krieg grad keinen hoch … 😥 ) aufstellen. Und sich anschließend im Dom zu Trier von der dort residierenden Sozialbischöffin mit einer gepfefferten Predigt über die entsetzlichen Greueltaten des deutschen Kolonialregimes in Afrika mal so richtig schön geisseln lassen… – bis das Schuldblut aus allen Löchern fließt… 😆 😆

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      3. Korrektur:

        …, während sie die Statue auf dem ‚Platz des hilflosen Flüchtlings Ficklings (Hilfe – lauter geile weiße Weiber … und ich krieg grad keinen hoch … 😥 ) aufstellen.

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      4. Die Volksrepublik China, ein Land das sich mit Menschenrechten im Namen des Kommunismus nie ernsthaft hervortat, …

        Dafür tut sie sich bei der Umsetzung von Tierrechten ganz besonders hervor … siehe das jährliche Hundeschlachtfestival, das an Widerlichkeit, Grausamkeit, Rohheit, Gefühllosigkeit, Niedrigkeit, Primitivität und genüßlichstem Sadismus wohl auf diesem Planeten seines Gleichen sucht.

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      5. @ 006
        Naja, seit dem die Chinesen nicht mehr so viele Kinder haben dürfen, dass sie diese an die Machthaber für Kriege, Arbeitsdienst und Generationenvertrag verfüttern können, müssen sie eben stellvertretend Hunde opfern. Hauptsache man hat sich vor aller Augen genauso schuldig gemacht, wie seine Mitarschlöcher, und sich damit den nötigen Respekt verschafft, um trotz seiner Dummheit ernst genommen zu werden. So geht Kultur.

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    2. Letztmalig Schuldenfrei war der deutsche Staat im Mai 1945.

      Wenn für die Schuldfreiheit immer ein so hoher Preis bezahlt werden muß wie der, der bis zum Mai ’45 bezahlt werden mußte … dann bin ich, glaube ich, wohl doch eher für die Verschuldung bis zum Untergang.

      Ich bin selbst BI und mache jede Sauerei mit.

      Erzähl doch mal ein bischen … sind doch hier unter uns… 😆

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  2. Die DDR stegt wieder auf ? Nee, nee du ! Allerhöchstens die Methoden ähneln denen der DDR Führer. Aber alles andere…. Und solchje Methoden und solches Vorgehen sind typisch für jede Art Diktatur. Mir scheint hier wird langsam eine neue Qualität von Diktatur erreicht. Nach Faschismus, Kommunuismus und Imperialismus nun eine Art „Technikratismus“ ????

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    1. Nach Faschismus, Kommunuismus und Imperialismus nun eine Art „Technikratismus“ ????

      Wieso so kompliziert? Nennen wir das Kind doch bei seinem eigenen Namen: BRDismus! 😥

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  3. Meine Mama heißt Klaus ist mit mir NICHT zu machen !!!

    Lies dazu doch mal das hier, liebe Sabine…

    http://julius-hensel.ch/2014/01/matheunterricht-2014-klaus-und-peter-heiraten/

    ch wünschte mir allen Ernstes, die DDR wieder.

    Ich wünsche mir, allen Ernstes, Preußen wieder!

    In der DDR gab es eine Privatsphäre die vom Staat respektiert wurde.

    Die GAB es hier auch. Ist jetzt allerdings schon was her … 😥

    Die DDR hatte ca. 5 Milliarden Schulden. … Die Schulden der BRD belaufen sich auf über 2 BILLIONEN.

    Korrektur, liebe Sabine: Die BRD hat nicht 2 Billionen Schulden, sondern wenigstens 8 Billionen. Das waren die Zahlen nach Berechnungen von Prof. Raffelhüschen … – allerdings in den Nuller Jahren des Jahrhunderts. Also lange vor Target-Verrechnungen, europäischer Haftungsunion, Südlandfachfrüchte-Import etc. etc..

    Aber das ist eben genau deine verdrehte DDR-Denke, Sabinchen: Wenig Schulden – langes Leben …. hohe Schulden – kurzes Leben. Du lebst ja jetzt schon etwas länger in der BRD, hast aber offensichtlich immer noch nicht auf die Reihe gekriegt, daß es genau andersrum läuft!

    Deswegen ist der Westen ja auch der Sieger der Geschichte: Weil er einfach Schulden macht … und auf die alten Schulden einfach neue drauf setzt … sich einen Dreck um unsere-Kinder-und-Enkel-werden-uns-verfluchen kümmert … und lieber noch ’n paar neue Schulden macht. Und ansonsten Spaß hat… 😆 😆

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    1. @066

      ich kann sie leider nicht anreden ob sie eine SIE oder ein ER sind oder beides? Oder noch was anderes?

      Ich möchte Ihnen jedoch erklären warum ich die DDR wiederhaben will.

      WEIL DAS MEINE HEIMAT IST – und nicht Preußen!

      Im weitesten Sinne ist DEUTSCHLAND noch meine Heimat, Sprache, Kultur, das Land meiner Vorfahren . . .
      aber niemals diese Bundesrepublik.
      Und auch nicht Preußen. Dazu fehlt mir die Beziehung. Wie auch zur EU.

      Ich bin in der DDR geboren. Habe dort eine glückliche Kindheit und Jugendzeit verbracht. Bin dort zur Schule gegangen, hab einen Beruf gelernt und mein erstes Geld verdient.
      All meine Verwanden, Freunde, Bekannten lebten dort. Es gab keine Verständigungsprobleme, da wir alle die gleichen Erfahrungen machten und hatte.

      Ich denke, dass das normal ist:
      Sich in dem Land wo man lebt, so gut wie möglich einzurichten.
      Man kennt die Grenzen was man darf und was nicht, und richtet sich da auch weitestgehend daran. Ich glaube das ist heute nicht viel anders. Die wenigsten leisten echten Widerstand. Und ein Märtyrer zu werden ist auch nicht jedermanns Sache.

      Das Bild das die westliche Propaganda über die DDR verbreitet und pflegt, kann ich NICHT bestätigen. Weder ich noch meine Freunde Bekannten, Verwanden wurden bespitzelt noch anderen Repressalien ausgesetzt.
      Das hat sich ganz schlagartig und nachhaltig mit der Wende geändert. Da fing das Martyrium an.
      Dazu komme ich aber noch.

      Ich habe in der DDR die 10-Klassige allgemein bildende Polytechnische Oberschule besucht und anschließend eine Lehre / Ausbildung als Sekretärin, in der Betriebsberufsschule beim Volkswirtschaftsrat aufgenommen. Wo ich nach Abschluss meiner Lehre im Ministerium für Außenhandel bis zur Annexion der DDR durch die BRD, auch tätig war.

      Hier könnte ich jetzt einige Episoden aus dieser Zeit schreiben.
      Ich tue es nicht weil das hier gegen die Blogregeln verstößt.

      Und dann kam die sogenannte Wende die Annexion der DDR. Womit das Dilemma begann.

      Meine Eltern hatten mit allen behördlichen Genehmigungen ein Haus in Zeesen bei Königswusterhausen gebaut.
      Mit der Wende begann das Größte Unrecht der BRD gegenüber ihren Landsleuten in der DDR – der Rückübereignung von Grundstücken.

      Meine Eltern hatten im Grundbuch noch das Vorkaufsrecht eintragen Lassen um das Haus behalte zu können.
      Und dann meldete tatsächlich eine Erbengemeinschaft Rückübereignungsansprüche an.
      Personen die NIE dort gelebt haben. Die auch nicht dort leben wollten, die das Grundstück nur meistbietend verkaufen wollten. Und die boten das meinen Eltern gem. ihrem Vorkaufsrecht für 300.000 DM an.
      Eine Summe die meine Eltern niemals besaßen.
      Es war in der DDR nicht üblich Kapital anzuhäufen, wozu auch. Außerdem war der Realverdienst viel niedrige als in der BRD, dass meine Eltern eine solche Summe neben dem Hausbau niemals hätte sparen können. Womit meine Eltern gezwungen waren auf ihr Vorkaufsrecht zu verzichten.

      Da damit feststand dass sie das Haus verlieren werden, rechneten sie mit einer angemessenen Entschädigung, wofür sie sich ein Wohnmobil kaufen wollten, um in ihrem Lebensabend damit durch die Welt zu fahren.

      Doch es kann ganz anders, KEINEN Pfennig Entschädigung haben sie bekommen!
      Sie mussten sogar auf eigene Kosten das Haus abreißen. Weil das Grundstück 1945 (vor Gründung der DDR) unbebaut war und sich Bauland besser verkauft, als mit einer Immobile darauf.

      Etwa 1 Jahr später sind kurz hintereinander meine Eltern verstorben. Sie haben das zum Himmel schreiende Unrecht nicht verkraftet. Meine Tätigkeit nach der Wende mag mit dazu beigetragen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich meine Eltern das erste Mal splitternackt besucht habe.
      Im Wunderland BRD – blühende Landschaften sollte es geben . . . Nur für wen ????
      Die Wirklichkeit sah anders aus. Das einstige Schaufenster des Westens wurde ausgeräumt, die DDR gab es nicht mehr.

      Mit der Vereinigung wurde ich ebenfalls arbeitslos, wie so viele.
      Zumal ich Ministerium für Außenhandel der DDR gearbeitet habe. Es wurde abgewickelt wie man das bezeichnete.
      Auf Vermittlung von Herrn Schalk Golodkowski, der mich schon aus meiner Lehrzeit kannte, bin ich zu dem Unternehmen gekommen wo ich noch heute Tätig bin. Gekoppelt an die Forderung immer nackt gehen zu müssen. Was ich in Kauf genommen habe da mich auch der Verdienst gereizt hat – das Dreifache von dem was ich bisher hatte.
      Einst nur zur Betreuung besonderer Kunden was im Verlaufe der Zeit dann immer mehr erweitert wurde. Und heute leite ich die Niederlassung und meine Tochter hat vereinbarungsgemäß meinen ehemaligen Job inne.

      Und trotzdem ist die DDR meine Heimat wovon ich träume und NICHT Preußen.

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      1. Hallo Sabine,
        Deine wiederholte Aussage, dich bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit nackt zu zeigen, ist für mich ziemlich befremdlich!
        Noch dazu deine Tochter mit in dieses „Spiel“ einzubinden entbehrt jeglicher Moral.
        Jetzt zu meiner Frage.
        War oder wäre es denn möglich gewesen, diese „Lebensart – und Weise“ in deiner heiss geliebten „DDR“ zu praktizieren?
        Im übrigen bin ich der Meinung dass die „BRD“ annektiert wurde…

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    1. Hallo Chris,
      Nur damit nicht der Eindruck entsteht ich würde kneifen . . .
      Ich möchte die Kommentarfunktion hier, jedoch nicht zum Chat missbauchen und einen privaten Dialog führe. Es geht im Inhalte und da um ein vom Bloginhaber vorgegebenes Thema, zu dem ich mich geäußert habe, die DDR betreffend.
      Wo ich mit einer Formulierung nicht einverstanden bin. Wozu ich etwas weiter ausgeholt habe. Ohne damit eine DDR-Debatte entfachen zu wollen. Worauf ich auch ausdrücklich hingewiesen habe.
      Dass es dennoch geschehen ist, wurde vom Blogbetreiber inszeniert.
      Ich habe da bewusst nichts dazu gesagt, obwohl ich da zu jedem Satz etwas hätte sagen können.

      Nun ganz kurz zu deinen Bemerkungen. Das was du Moral nennst, Trennt u. a. für mich die Spreu vom Weizen. Auf Leute die sich darüber mokieren, statt auf die Inhalte meiner Beiträge einzugehen, auf die kann ich getrost verzichten. Dass sind die falschen Ehrlichen, die wahren gefährlichen. (Ist ein Zitat von Reinhard Mey)
      Es ist nun mal die Realität. Ansonsten müsste man um dieser Moral genüge zu tun die Wirklichkeit verleugnen.

      Moral ist unabhängig von Gesetzen ein Handlungsmuster der herrschenden Klasse zur Machtausübung bei gleichzeitiger Unterdrückung freier Entfaltung.

      Was das nackt gehen betrifft, war das in der DDR in dieser Form nicht üblich – auf Verlangen das Arbeitgebers nackt gehen zu müssen. Ich hab’s auch nie versucht.
      Wobei es in der DDR eine weit verbreitete FKK Kultur gab. Man hatte mit NACKT wesentlich weniger Probleme als heutige Wessis. Und es wurden auch Orgien veranstaltet die es in sich hatten. Dagegen ist 50 Shades of Grey Penanuts.

      Ich habe hier bewusst vermiede darüber zu schreiben. Geschweige Links zu Bilder oder Video anzugeben da die hier sowieso entfernt werden würden. Es ist das Recht des Blogbetreibes, da kann man nix machen.

      glG Sabine

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      1. @Sabine: Ich denke nicht das es für dich eine Freude ist, nackt herumzulaufen, wie du schreibst und was hier einige stört. Es ist eher deine Seite, die natürlich interessierte Leser anklicken und dann das Gefühl bekommen, in einem Sado/Maso -Studio zu landen- Ich finde das auch verstörend und daher möchte ich hier auch weder Bilder, noch Videos dazu im Kommentarbereich sehen

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  4. Hallo Chris

    So ist das nun mal mit der Meinungsbildung oder auch Erkenntnisprozess genannt.
    Jeder glaubt das was er glauben möchte.

    Glauben ist aber nicht wissen.

    Ich habe so oder so nichts davon was sie glauben oder nicht, und habe auch keine Veranlassung sie von ihrem Glauben abzubringen bzw. vom Gegenteil zu überzeugen.

    Zumal sie nicht einmal einen Account hier unterhalten und stattdessen als Gast kommentieren.
    Womit ihre Identität weitaus mehr unter Vorbehalt zu sehen ist . . . .
    Ich nenne das Feige!
    Von Ihnen verfasste Beiträge ???
    Ausschließlich auf, von anderen Personen verfasste Beiträge, seinen Senf dazu zu geben . . .
    finde ich einfach doof. Weil das dann vom Bloginhaber abhängt, eine Bemerkung zu ihrem Kommentar freizugeben.

    Auf jeden Fall sollte man dabei persönliche Ressentiments heraushalten . . . Es könnte ja sein, dass mir ihre Nase nicht passt.
    Wenn sie in Berlin leben sollten, können wir uns gerne mal treffe, sie wären hier nicht der Erste.

    Ich beende jetzt hiermit meine Präsenz zum Thema.

    lG Sabine

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    1. Eines habe ich vergessen zu beantworten:
      Nein, ich wohne nicht in Berlin.
      Und das ist, frei nach Pobereit: „Gut so“!!
      Meine Heimat ist ca. 500 km süd- WESTLICH…
      sollte mich das Schicksal mal wieder nach Berlin verschlagen, wäre es mir eine Freude Sie persönlich kennen zu lernen!!

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  5. Liebe Sabine,
    auch ich möchte das Thema beenden.
    Es tut mir leid, wenn ich dich gekränkt haben sollte. Letztendlich sollte jeder nach seiner eigenen Vorstellung leben dürfen und glücklich werden.
    Eine Sache möchte ich dennoch richtig stellen: deine Behauptung, ich würde nur zu Leser Kommentaren meinen Senf dazugeben, stimmt nicht!!
    Das zweite ist, das mir nicht klar ist das ich hier „nur“ als Gast schreibe.
    Wo kann ich denn einen eigenen „Account“ erstellen?
    Nicht jeder ist mit dem Internet so vertraut.
    Siehe IM Erika „smile „

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