Venezuela: Der Sozialismus geht Zuende (Blaupause für Europa?) Tränengaswolken und Ausschreitungen gegen deutsche Kolonie

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Das Land mit den größten Ölreserven der Welt steht vor einem Abschied von seinem Sozialismus-Experiment : Nach einem wirtschaftlichen Absturz und dreistelliger Inflation straften die Wähler in Venezuela die Sozialisten jetzt kräftig ab. Den Strategen der VSA  – Administration und der CIA, dürften die Büros jetzt Überstanden machen. Zu gerne, stecken sie wie jeder weiss, ihre „unegalen“ Finger immer wieder in ihren amerikanischen Hinterhof,  um die Karten neu zu mischen.

Ausschreitungen in deutscher Kolonie in Venezuela

Der Machtkampf in Venezuela hat nun auch eine deutsche Kolonie erreicht: Das Militär ist in die Stadt Colonia Tovar einmarschiert. Es soll zu chaotischen Szenen kommen.

In der von deutschen Einwanderern gegründeten Stadt Colonia Tovar ist es im Zuge des Machtkampfes in Venezuela zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Der Ort ist bis auf weiteres unter Militärkontrolle gestellt worden.

Bei Protesten sei von Gegnern des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro ein Verwaltungsgebäude angezündet worden, berichtete das Portal «El Nacional». «Das ist eine sehr angespannte Situation», sagte eine Mitarbeiterin des Hotels «Bergland» der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Das Militär sei mit zahlreichen Lastwagen angerückt und kontrolliere die Ortseingänge.

Tränengaswolken vor dem malerischen Stadttor

Es kam zu teils chaotischen Szenen, die Nationalgarde soll ein 13 Jahre altes Mädchen angefahren haben, das verletzt wurde. Bilder zeigten Tränengaswolken vor dem malerischen Stadttor. Zunächst wurde mit Straßenblockaden versucht, ein Einmarschieren des Militärs zu verhindern.

Colonia Tovar erinnert mit seinen Fachwerkhäusern und Einrichtungen wie dem Café «Muhstall» oder dem Hotel «Edelweiss» an den Schwarzwald. Der Ort liegt etwa eine Stunde von Caracas entfernt.

Deutsche Wurst und Brot sind hier der Renner, aber die dramatische Versorgungskrise geht auch an Colonia Tovar nicht spurlos vorbei, es kommen weit weniger Gäste als früher.

Gegründet wurde die Siedlung von 392 Badensern, die 1842 aus dem Kaiserstuhl mit dem Schiff von Le Havre aus nach Südamerika auswanderten. Die Kolonisten waren von Venezuela eingeladen worden, der spätere Präsident Manuel Felipe de Tovar schenkte ihnen das Land, auf dem sie Obst und Gemüse anbauten.

Erst durch den Bau einer Straße wurde Colonia 1964 richtig an die Außenwelt angeschlossen, der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle. (dpa), Frankfurt Rundschau

Redaktion

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