Über Gutmensch, Hipster, Neofachisten und andere Kreaturen – Teil 2

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Grübeln und pausenloses Nachdenken ist ein weiteres Anzeichen einer müden, gelangweilten und sterbenden Kultur, die mit dem verfügbaren Potential die Grenzen des menschlichen Denkens erreicht hat, so dass sie vor dem bevorstehenden kulturellen Untergang noch einmal versucht, über das erworbene Wissen hinaus zu extrapolieren und zu „besonderen“ metaphysischen Schlussfolgerungen zu kommen. Dabei werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse verleugnet und „neue Weisheiten“ verkündet. Die menschliche Intelligenz hat ihren Höhepunkt längst erreicht. Wir sind produktiver, fortschrittlicher und technologisierter denn je, wir haben einen Wohlstand erreicht, wie er noch nie zuvor auf dieser Erde existierte. Jetzt müssten wir nur genügsam sein und geduldig ausharren, anstatt blödsinnige Gedanken zu hegen und Nonsens zu fabrizieren. Aber wir können nicht stillsitzen, wir sind nervöse kleine Affen, deren geistige Errungenschaften am Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte angelangt sind. 

Liebe Leser und liebe Leserinnen,

schön, dass Sie auch beim zweiten Teil unserer Reihe „Über Gutmenschen, Hipster, Neofachisten und andere Kreaturen“ wieder mit an Bord sind. Begrüßen möchte ich Sie alle recht herzlich mit den Worten des folgenden Lockenzausels, als kleine Einstimmung zu dem allgegenwärtigen politischen Konsens, der uns primär die links-grün-orientierte Fraktion der sog. „Sozialdemokraten“ vermittelt und dem sich dieser Beitrag widmen wird:

Ich möchte Sie daran erinnern, dass es sich bei dieser Reihe NICHT um Satire-Beiträge handelt, sondern um ernst gemeinte gesellschaftspolitische linksliberale Inhalte, die aus den USA nach Deutschland strömten, von der linken Ecke vertreten werden und sich bereits an den deutschen Universitäten in Form von „(pseudo-)kulturwissenschaftlichen“ Studienfächern einnisteten. Im Folgenden werde ich meine Analysen zu der Hipster-Bewegung aufnehmen, die auf Beiträgen amerikanischer Blogger basieren, die diesem obskuren Nonsens schon eine geraume Zeit länger ausgesetzt sind. 

 

Der relevante gemeinsame Nenner dieser linken Gutmenschen-Bewegung ist Altruismus

Der Altruismus ist aus dem Ruder gelaufen

Wenn wir versuchen, einen relevanten gemeinsamen Nenner in den Punkten 1-10 des ersten Teils zu finden, sollten wir nach einem gemeinsamen Motiv suchen. Dieses Motiv wird uns Aufschluss darüber geben, was die Hipster, Neofaschisten und Gutmenschen zu erreichen versuchen. Selbstverständlich sollte eine kulturelle Bewegung nur mit guten Absichten ausschließlich gute Ergebnisse erzielen. Das Gegenteil sollte von schlechten Absichten erwartet werden. Eine Sache, die all die genannten Motiv (Punkte 1-10) verbindet, ist: pathologischer Altruismus, oder wie ich es vorziehe, einfach Altruismus (im Deutschen ist die Vokal „HelfersyndromHelfersyndrom“ für diesen Begriff am gängigsten). Aber wie könnte ich den Altruismus verleugnen – wenn er doch den Menschen hilft? Sicherlich muss das Problem etwas ganz anderes sein, nämlich Egoismus. Aber halte deine Pferde an den Zügeln. Was meinen wir eigentlich mit diesem Wort? Ich meine, dass die moralische Zielsetzung im Leben die Idee ist, anderen zu helfen, um individuelle Bedürfnissen zu stillen, implizit eine Boshaftigkeit oder wie wir sagen: „Egoismus“.

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Das wahre Wesen der Feministinnen

Manchmal bezieht sich der Altruismus  auf situationsbedingte Freundlichkeit oder Nächstenliebe, aber das ist nicht das, worauf ich hinaus möchte. Ich benutze diesen Begriff im Kontext, was unter allen gesellschaftlich akzeptierten ethischen Idealen üblich ist, da er die immanenten Aspekte am effektivsten einfängt. Altruismus ist in den Punkten 1-10 . Es ist wichtig zu verstehen, dass der Altruismus durch einen pathologischen Wunsch motiviert wird, anderen zu helfen, während dies mit einer „Selbstsucht“ einhergeht. Die Ideen der sozialen Gerechtigkeit und des radikalen Egalitarismus dreht sich von Anfang bis Ende um den Altruismus. Der moderne Feminismus basiert auf einer angeblichen altruistischen Pflicht, die Männer gegenüber Frauen haben.

Multikulturalismus ist Altruismus vom Westen bis zur übrigen Welt. Der Kollektivismus ist eine Folge des Altruismus. Wenn das Anliegen und die Bedürfnisse anderen das ist, was für Dich am meisten zählt, ist es natürlich, dass andere am Ende mit verschiedenen Gruppen gleichgesetzt werden und Einzelpersonen Priorität verlieren. Der Altruismus ruiniert den Lebenserfolg der Menschen und das Selbstwertgefühl des Individuums, was zur Suche nach Akzeptanz oder Autorität beiträgt. Es kann auch die Notwendigkeit schaffen, persönliche Schuld durch die Empörung über politisch Andersdenkende zu lindern. Das Recht auf freie Rede ist eine selbstsüchtige Behauptung, die Sie besser bereit sein werden, für das emotionale Wohlergehen derer, die nicht mögen, was Sie sagen,  auf den Opferaltar der Gutmenschen zu werfen.

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Hipster= Multikulturalist

Sie können gegen die Gutmenschen argumentieren, dass sie ihre moralischen Vorstellungen und Paradigmen so umsetzen, dass sie das Leben anderer zerstören. Altruismus definiert konkret“das Gute“ als „das Gute für andere (oder Gesellschaften)“ und das ist eine kreisförmige und leere Definition. Aus diesem Grund ist der Inhalt des Altruismus, die konkreten moralischen Urteile, die er für irgendetwas oder jeden verlangt, immer für irgendwelche Personen oder Gruppen, die behaupten, für diese „Anderen“ oder „Gesellschaft im Ganzen“ zu sprechen, und es verwandelt Ethik in ein chaotisches und subjektives Spiel, der sich tendenziell von der Wissenschaft trennen will.

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Altruismus/ Helfersyndrom und seine Folgen/ Foto: infowars

Da für jedes Individuum „das Gute“ oder „gutes Handeln“ als „das Gute für andere“ definiert ist und „das Gute“ dieser anderen liegt in weiterem Helfen anderen. Der einzige gemeinsame Nenner, den wir in all den Dingen finden können, die auf diese Weise „gut“ genannt werden, ist der Akt des „Helfens“ oder „Gebens“ als solcher nicht die eigentliche Hilfe, weil „Güte“ niemals auf der Grundlage individueller biologischer Bedürfnisse definiert ist. Aus diesem Grund endet der Altruismus paradoxerweise nicht dazu, anderen zu helfen, sondern zum Willen der Selbstaufopferung.
Deshalb ist bei Neofaschisten, Hipstern und Gutmenschen Hopfen und Malz verloren.  Das Ende ihrer Handlungen ist die totale Selbstaufopferung jenseits rationalem Denken: Das Aufgeben von westlichen Werten, Rechten und Ideen, sowie das Opfern von materiellen Ressourcen.

Wenn Feministinnen, Gutmenschen und Neofaschisten wieder einmal heterosexuelle Männer, weiße Menschen, Reiche, fähige Menschen und die Schönen quälen –  fordern sie von diesen Gruppen den Altruismus, den sie nach ihren gesellschaftspolitischen Moralvorstellungen einhalten müssen. Aber diese Haltung nimmt kein positives Ende, sondern Resolution und Zerstörung. All dies sollte einen zumindest etwas skeptisch gegenüber der Idee des Altruismus als moralisches Ideal machen.

Das Helfersyndrom ist bei den Deutschen besonders stark ausgeprägt

Was wäre eine Alternative?

Wenn der Altruismus tatsächlich die Ursache des Gutmenschen-Phänomens ist, durch was können wir es dann ersetzen? Eine Alternative ist Selbstbezogenheit oder positiver Egoismus, richtig verstanden! Egoismus bedeutet, die eigenen Interessen und die eigenen Bedürfnisse zu priorisieren. Grundsätzlich erweckt dieses Wort negative Konnotationen. Egoismus wird in unserer westlichen Gesellschaft mit räuberischem Verhalten und einem psychopathischen Mangel an Einfühlungsvermögen gleichgesetzt. Egoismus kann aber auch als eine positive Eigenschaft verstanden werden,  die Win-Win-Beziehungen mit anderen Mitgliedern einer Gesellschaft sucht – und zwar auf eine wohltätige Weise. Ein liebendes Elternteil wird ihrem Kind beibringen, seine Bedürfnisse, Wünsche und Ansichten durchzusetzen, ohne ihm Rauben, Stehlen und Morden zu lehren. Auch das ist ein positiver Egoismus.

Fazit

Meine These ist, dass alle Gutmenschen vom Altruismus,d em sog. “ Helfersyndrom“ angetrieben werden und dass die „Heilung“ dessen der positive Egoismus ist, der mit Selbstbewusstsein einher geht. Was zu tun wäre:

  1. Explizit anfangen, den Altruismus als das höchste Gut abzulehnen – lassen Sie sich nicht von den Hipstern, Gutmenschen und Feministinnen Ihre moralischen Werte aufbrummen, indem Sie ihnen  gute Absichten eingestehen. Weisen Sie die Gutmenschen darauf hin, dass Sie durch ihr Handeln den anderen nichts Gutes tun, sondern eine individuelle und kollektive Selbstzerstörung herbeiführen. So wird zum Beispiel die Einfuhr von Millionen kulturfremder Migranten diese in eine seelische Sackgasse führen, da die Einwanderer weder die Sprache der Einheimischen sprechen (und nur ein geringer Prozentanteil diese auch lernen möchte) und somit auch keine beruflichen Aussichten haben und in einer seelischen Sackgasse landen. Wenn sie nicht im Sozialsystem kleben bleiben und somit den Einheimischen auf der Tasche liegen, werden Sie bestenfalls einen Idiotenjob für einen Hungerlohn ausüben. Altruismus führt zwangsläufig immer zum Schaden und zur Zerstörung auf beiden Seiten: Bei den  Einheimischen wie auch bei den eingeladenen Gästen.
  2. Fördern Sie den positiven (oder rationalen / selbstbewussten) Egoismus – indem Sie ihn als etwas Nicht-Raubendes, als eine Win-Win – Beziehung definieren, der auf rationalem Denken basiert und finden Sie heraus, welche Dinge eigentlich im Eigeninteresse der Gutmenschen sind.

Je mehr Menschen die Gutmenschen, Hipster und Multikulturalisten um diesen Sachverhalt aufklären, je mehr Menschen aufzeigen, dass diese Bewegung großen Schaden an der gesamten Menschheit verursacht(e), desto eher werden wir von diesem vorherrschenden politischen Leitbild mit seinen obskuren Denkmustern, dass uns auf direktem Weg in Eiltempo in den Abgrund führt, befreit.

 

Hier geht es zum dritten Teil.

Du hast Teil 1 unserer Serie „Über Gutmenschen, Hispster, Neofaschisten und andere Kreaturen“ verpasst? Hier geht’s zum ersten Teil.


Mit Material von minds.com

Redaktion Schlüsselkindblog

 


 

13 comments

  1. Wenn man es tiefer beleuchtet, besteht der Altruismus der Gutmenschen weniger in Selbstaufopferung, als in der Opferung Anderer. Weil die Gutmenschen selbst nichts haben, das sie opfern könnten, bedienen sie sich an Vermögen und Leistungsbereitschaft derer, die zu effizienter Lebensführung imstande sind, denn nur die haben das Potenzial zum Mehrwert. Um deren Wehrhaftigkeit gegen diesen Raubzug zu zersetzen, bedienen sich die Gutmenschen der eigenen Substanzlosigkeit und des Bolschewismus. Wer nichts zu verlieren hat, kann sich leicht über Andere her machen. In diesem Sozialdarwinismus sind die Fleißigen und Strebsamen Menschenopfer der Bettelkönige, Strohmänner die man zur Überblendung seines Narzisses und der eigenen Faulheit verbrennt.
    Im übertragenen Sinne ist der Altruismus der Gutmenschen nichts anderes als eine Heuschreckenplage, bei der die Grashipster die Beute nicht selber fressen, sondern mittels Helfersyndrom gegenseitig verfüttern, um sich zu rechtfertigen.

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  2. Fand ich ganz gut. Klar ist diese Art des Altruismus keiner, sondern es handelt sich im Kern um Egoismus; die gute Tat verhilft dem scheinbaren Gutmenschen zum vermeintlichen Glorienschein: „Sehr her, wie gut ich bin“.
    Die Menschen im Westen sind im Kern egoistisch und in der brd kommt halt noch der Schuldkult dazu, da kann natürlich keine gesund Psyche draus entstehen.
    Gerade die Deutschen müßten lernen, gesund egoistisch zu sein, aber über den völkischen Gedanken, der die Gesellschaft in sich, als Ganzes, an die oberste Stelle setzt, bei jedem ihrem Handeln. Da aber die Deutschen an alles andere zu letzt denken, als an ihr eigenes Volk, wird das wohl nichts mehr werden.
    Zum Überleben von Völkern/Nationen gehört aber ein gesunder völkischer Egoismus. In Ungarn geht das ja auch. Hier in der brd wird das niemals mehr so funktionieren, zu groß ist die Last der Vergangenheit. Heraus kommt dann eine solch schein-altruistisch psychisch verkrüppelte Gesellschaft, wie wir sie derzeit haben. M. Meinung nach hat auch die Kirche an dieser Entwicklung einen großen Anteil. Die Leute leben ja nicht mehr das, was sie eigentlich leben müßten, im Rahmen ihrer Volksgenossen, sondern sie leben fremdbestimmt und manipuliert. Dies trägt zur Verkomplizierung der Thematik bei. Da ist man doch lieber „Altruist“ (=Egoist) und kann sich als Gutmensch über viele andere scheinbar erheben.
    Und das ist das, was zählt: der Schein. Alles andere ist heutzutage irrelevant.

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  3. @Anna Schuster schreibt: „Wenn der Altruismus tatsächlich die Ursache des Gutmenschen-Phänomens ist, durch was können wir es dann ersetzen? “

    Der praktizierte, wie im übrigen auch längst entglittene Altruismus ist m.E. mitnichten die originäre Ursache des Phänomens „Gutmensch“ a.s.o. Vielmehr sehe ich hier den Verlust an Orientierung, der Weg raus aus einer Werte-Gesellschaft und hin zu einer reinen Konsum- bzw. Weg-Werf-Gesellschaft. „Altrusimus“ entwickelte sich vielmehr zu einer Art Werte-Ersatz, quasi ein Feigenblättchen in einer sich selbst belügenden, und nach Orientierung japsenden Gesellschaft.

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