Kollektive Seelenblindheit 

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Durchforscht man die Geschichte der Menschheit, dann stößt man immer wieder einmal auf Lichtgestalten. Lichtgestalten sind Menschen, die aus ihrem Umfeld derart herausragten und dessen Worte und Taten sich von denen der Zeitgenossen maßgeblich unterscheideten, dass man sich Jahrhunderte oder gar Jahrtausende später noch an diese Menschen erinnert und sie als überragend und menschheitsprägend erachtet. Der Lauf der Geschichte wurde durch die Denkimpulse dieser Menschen  durch ihre Worte und Werke ausschlaggebend beeinträchtigt, bzw. „gelenkt“ und sie wäre vermutlich gar nicht möglich gewesen, wenn nicht immer wieder solche Menschen aufgetaucht wären.

Unbenannt

Aber was machte diese Menschen so besonders? Zweifellos waren es ihre „spirituellen“ Fähigkeiten, ein Konglomerat aus mentalem Sehen, einem erhöhten Bewusstsein und einem monumentalen Erkenntnisvermögen, die sie zu Lichtgestalten machten.

Warum sind heute so viele Menschen „blind“?

Die Agnosie, auch Seelenblindheit genannt, beschreibt eine Wahrnehmungsstörung, der eine Beeinträchtigung des Erkenntnisvermögens zugrunde liegt. Dem Betroffen fehlen eben diese Eigenschaften der (spirituell) Erwachten. Obwohl der Betroffene durchaus klare Bilder sieht, fehlinterpretiert oder ignoriert er dessen Informationsgehalt. Anstelle des „Sehens“ flüchtet er vor der Realität in eine Scheinwelt, wo er es  sich aus Sicherheitsgründen gemütlich macht. Die betroffene Gruppe ist weltweit nun vor allem seit der massenhaften Migration durch muslimische Asylanten erkennbar. Fehlen die individuellen Erfahrungen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, die zum Beispiel durch Auslandsaufenthalte gewonnen werden, stützt sich eine Nation auf Informationen aus den Medien. Zeigen diese jedoch ein verzerrtes Bild der Realität, kommt es zu Missinterpretationen und Fehleinschätzungen.

Refugees-Welcome.jpg

Dieses weit verbreitete Verhalten, des Kopf-in-den-Sand-Steckens,  eine drohende Gefahr nicht sehen zu wollen, die Augen vor unangenehmen Realitäten zu verschließen oder bestimmte Tatsachen einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, gewisse Gegebenheiten also zu ignorieren, beschreiben wir mit dem Begriff der Vogel-Strauß-TaktikDieses Verhalten ist, objektiv betrachtet, ein Instinkt der Lebewesen und erfolgt aus einer Überlebensstrategie heraus, wie sie Plinius der Ältere in seinem Werk über den feigen Vogel, den Strauß, prägte:

„… Das dümmste Tier unter allen sind sie. So groß sie doch sind, wenn sie ihren Kopf und Hals in einem Busch oder Strauch verstecken, glauben sie, sie seien sicher, und dass kein Mann sie sehen kann.“

Das Relativieren und Uminterpretieren von Fakten, Tatsachen und Gegebenheiten ist nichts anderes als Verschönerung, bzw. gelebter Kompromiss. Sind die Alternativen rar oder aus einem anderen Grund nicht hinnehmbar, weil sie zum Beispiel keine Besserung bedeuten, arrangiert sich der Betroffene mit dem kleineren Übel, kopf-im-sand.pnganstatt sich auf die Suche nach neuen Wegen und Lösungen zu machen. Dieses Abwägen der Vor- und Nachteile und Hinwenden zum geringeren Übel  findet sich auch bei dem Stockholm-Syndrom , wo die Unterwerfung gegenüber dem Peiniger behaglicher erscheint, als sich von dessen Gewalt unterdrücken zu lassen.

Fotos: Refugees welcome/ querdenkentv

Die Schlüsselkindblog Redaktion

10 Kommentare

  1. Empathie – also die Fähigkeit sinch in einen ANDEREN hineinversetzen zu können – ist eine Form der Intelligenz, die heute vielen Leuten abgeht. Für das Erkennen des „Anderen“ im Gegenüber ist diese aber eben unbedingt notwendig.
    Die linksgrüne Alles-ist-Gleich-Ideologie (Frauen sind Männer, Araber sind Europäer …) fördert diese Form der Dummheit extrem – es gibt darin ja schlicht nicht ANDERES mehr.

    Die meisten Menschen heute waren schon einmal im Ausland. Und doch blieb ihnen das Erkennen des Fremden verwehrt. (Zusätzlich befördert, dass man sich in den Massentourismus-Gebieten durchaus anstrengen muss, die _eigentliche_ Kultur dort wahrzunehmen)

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  2. Anna, die heutige Vogel -Strauss -Taktik sie ehr aus wie eine Anpassungstaktik , wenn diese dann noch nach Himmelsrichtung ausgerichtet wird ,könnte man denken sie beten gen Mekka.
    Oder man schaut schon mal wo könnte vielkeicht der nächste Platz für uns sein.
    Top Beitrag , macht weiter so.

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  3. Es geht den Menschen gut. Warum sollen sie ihr Verhalten ändern. Menschen ändern erst dann ihr Verhalten, wenn sie dazu gezwungen werden.
    Wer noch an den „Geist des guten, Erleuchteten“ glaubt, ist ein idealistischer Narr. Die weitaus meisten Menschen sind dumme, manipulierbare, egoistische Herdentiere und werden das auch bleiben.

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  4. Eigentlich könnte man sich entspannt zurücklehnen und diesen Leuten bei ihrer Selbstzerstörung schmunzelnd zusehen. Die Sache hat leider nur einen ganz kleinen Haken : Sie reißen alle Anderen, nicht Blinden, mit in den Abgrund.

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  5. @ Anna Schuster
    Eye gucke da, vollumfängliches Kommentarrecycling?!

    Der entscheidende Vorteil am Straußenvogel besteht wohl darin, dass er auch mit dem Kopf im Sand Eier legt – möglicherweise sogar nur dann.

    Für die Seelenblinden sollte, schon im eigenen Interesse, Verständnis aufgebracht werden. Eventuell sehen deren Seelen dafür ja zumindest noch rudimentär Dinge, die einem selbst bisher so nicht bewusst geworden sind. Nicht immer ist das Kind in ihnen tot. Es lebt aus Angst vor Gewalt und Spott oft so tief im Verborgenen, dass sie sich selbst nur schwer daran erinnern können und wenn das mal vorkommt, dann am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sich selbst treu zu werden und zu bleiben, hat auch etwas Entfremdendes gegenüber Anderen, weil Offenheit und Ehrlichkeit Risiken bergen, weshalb damit meist sorgsam und zurückhaltend umgegangen wird. Man kann nämlich auch mit der Tür aus dem Haus fallen.
    Seelenblindheit ist deshalb meist nichts anderes, als der antrainierte Eispanzer mit dem der anscheinend Armselige sein inneres Kind vor Gier, Kälte und Egoismus der Außenwelt schützt, der im allgemeinen „Persönlichkeit“ genannt wird. Wer ihn nicht gelegentlich öffnet, um hin und wieder mal durchzulüften und auszumisten, nimmt in Kauf, dass das Kind in ihm irgendwann erstickt, weil er eben meist aus kulturellen und sozialen Aspekten Anderen näher sein wollte, als sich selbst, um es nicht Arschkriecherei zu nennen.
    Wer Menschen aus diesem Blickwinkel annimmt, ist stets in der Lage, sich selbst eine Chance zu geben.

    Falls wir ab jetzt per Du sind: „klex“ und weil ich gern mal etwas aufschreibe, was dazu neigt übersehen zu werden, hier mal etwas aus meiner Sammlung:

    Metamorphose

    Vater unser, der du bist in deinem Turm,
    schau auf mich herab, den kleinen Wurm!
    Siehst mich winden und biegen.
    Dabei träum‘ ich vom fliegen
    und irgendwann holt mich der Sturm.

    In der Höhe wird mir derzeit noch bang,
    deshalb kriech‘ ich ganz unten entlang.
    Du brauchst deine Hand nicht nach mir strecken!
    Habe schmerzhaft gelernt, mich zu verstecken.
    Kaum gelingt mir noch der aufrechte Gang.

    Den habe ich ausprobiert,
    kann dir sagen wohin dieser führt.
    Von Freunden wurde ich hinterrücks ausgestellt.
    Über mich lachten du und die Welt.
    Voll Vogelkot war ich geschmiert.

    Mit Gier und Lügen hat man mich beschmissen,
    mit Ignoranz danach zugeschissen.
    Glaub‘ mir, das hat keiner verdient.
    Darum hier mal ein wenig verblümt:
    Wenn dir nicht mehr zu helfen ist, dann bist du berühmt.

    Will für andere man etwas wagen,
    zeigt das nebenher deren Versagen.
    Sind ihre Wünsche dann auch noch erzielt,
    wird argwöhnisch zu dir geschielt.
    Weil Feigheit im Dunkel mit Puppen spielt.

    Doch hab‘ ich mir meine Dummheit vergeben.
    Nur Parasiten nützt all das Streben.
    Deren Dank ist nichts wert,
    ihr Interesse verkehrt.
    Es gilt, frei von allem zu leben.

    Von heute an, du wirst es seh’n,
    bin ich entschlossen, einfach zu mir zu steh’n.
    Bleibt selbst die Welt mir gestohlen,
    ich lass‘ mich nicht mehr verkohlen.
    Wo’s mir zu blöd wird, dort werde ich geh’n.

    Ich führe weder Kämpfe noch Streit.
    Von aller Last hab‘ ich mich bald befreit.
    Erscheint manchen mein Leben schon leer,
    ich mach‘ es mir selbst nicht mehr schwer.
    Zum Glück gibt’s die Leichtigkeit.

    Die Bettler sind zwar weit in der Überzahl,
    doch verwöhnte Heulsusen können mich mal.
    Zu Egoisten bin ich kalt wie ein Stein.
    Bleib‘ ich damit auch häufig allein,
    lass‘ nur noch Liebe in mein Herz hinein.
    So werde ich dein Schmetterling sein.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo lieber Merxdunix,
      wenn ich in einem von mir verfassten Beitrag Fehler oder Unsauberkeiten verzapfe und darauf aufmerksam gemacht werde, korrigiere ich das selbstverständlich, bzw. fühle ich mich verpflichtet, das Verzapfe richtig zu stellen, was bei der falsch diagnostizierten bzw. korrelieren Rindenblindheit der Fall war.

      Da mir Ihr Kommentar souverän erschien (Ausbildung im psychologischen Bereich?), habe ich es mir erlaubt, basierend auf ihren Worten ein Reup zu erstellen. Ich hoffe, das lag auch in Ihrem Interesse?

      Liebe Grüße,
      Anna Schuster

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