Superwahljahr 2017 – Le Pen erinnert an gesteuerte Massen-Migration und verlangt Austritt aus dem Euro

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Marine Le Pen hat einen Plan für Frankreich. Der sieht einen Austritt aus der EU und aus der gemeinsamen Währung vor. Ökonomische Warnungen hält sie für „apokalyptische Voraussagen“ und „erfundene Hypothesen“.

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat ihre Pläne für einen Austritt aus dem Euro verteidigt. „Die Wiedereinführung einer nationalen Währung wird Millionen Arbeitsplätze schaffen und uns unserer Freiheit wiedergeben“, sagte Le Pen der französischen Tageszeitung „Le Figaro“, die wie die „Welt“ zum europäischen Zeitungsnetzwerk LENA gehört. „Der Austritt aus dem Euro wird keine Folgen für die Ersparnisse der französischen Bürger haben“.

Die Chefin des konservativen Front National (FN) betonte, sie glaube nicht, dass ein Ausstieg ihres Landes aus dem Euro zu Panik an den Finanzmärkten führen würde. „Man kann immer tausend Hypothesen erfinden. Die meisten werden falsch sein“, sagte Le Pen.

Dies habe sich auch bei den Prognosen vor dem Referendum über den Brexit gezeigt. „Die apokalyptischen Voraussagen sollten die Wähler verängstigen, aber wurden von den Fakten widerlegt.“

Dies habe sich auch bei den Prognosen vor dem Referendum über den Brexit gezeigt. „Die apokalyptischen Voraussagen sollten die Wähler verängstigen, aber wurden von den Fakten widerlegt.“ Marine Le Pen hat im Falle eines Siegs bei der Präsidentschaftswahl angekündigt, ein Referendum über den Verbleib ihres Landes in der EU abzuhalten.

Derzeit ist aber eine Mehrheit der Franzosen gegen einen EU-Austritt, der auch einen Austritt aus dem Euro zur Folge hätte. Auf die Frage, ob sie im Falle einer Niederlage bei einem solchen Referendum als Präsidentin abtreten würde, sagte sie: „Ich sehe Politik nicht als Rodeo, wo man sich um jeden Preis auf dem Pferd halten muss.“

Zudem warnte Le Pen vor der „massiven“ Einwanderung. „Meine erste Maßnahme als Präsidentin der Republik wird es sein, Frankreich die Grenzen zurückzugeben“, so Le Pen.

Le Pen führt zusammen mit dem sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron die Umfragen für die erste Wahlrunde am kommenden Sonntag an. Macron warb für ein „zuversichtliches Frankreich“. Er vertritt im Gegensatz zu Le Pen eine pro-europäischen Kurs.

Le Pen sprach in einem Interview über ein mögliches Duell in der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftwahl mit Emmanuel Macron, so wörtlich:

„Ich habe immer gesagt, dass ich in der zweiten Runde gerne gegen Emmanuel Macron antreten würde, da es dann eine Wahl zwischen zwei eindeutigen Optionen gäbe.

Er ist ein schamloser Globalist, der die völlige Grenzöffnung, den Freihandel und die Auflösung Frankreichs beschleunigen will und das zugunsten privater und finanzieller Interessen.

Ich dagegen schlage die Rückkehr zum Nationalstaat vor, der effektivsten Struktur für die Garantie von Sicherheit, Wohlstand und Demokratie und dem Schutz unserer Identität.“

afp /DW / Gaby Kraal


 

5 comments

  1. Eigentlich kann man den Beitrag in wenigen Worten zusammenfassen. Orban und Le Pen sind die einzigen im Europa, die noch über einen Verstand verfügen und genau das richtige tun/würden.

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