Was Tiger und der weiße Mann gemeinsam haben

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Gastbeitrag von Anna Schuster

Wir leben in postfaktischen Zeiten, in denen wir uns wie Lemminge im Kollektiv völlig frei von Verstand zu himmelschreienden Dämlichkeiten hinreißen lassen. Der Blick durch die rosa Brille gehört heute zum politischen Grundton, das Foto mit dem Syrer auf dem Schoß in die Sozialen Netzwerke, als Zeichen, wie tolerant, human und großherzig man eingestellt ist. Wer nicht mitmacht, aus welchen Gründen auch immer, wird ausgebuht und in die Ecke zu den Nazis gestellt.

Bei Liebe spielt Hautfarbe und Alter keine Rolle. Je toleranter die Menschen, desto angesehener sind sie in unserer heutigen Gesellschaft. Ob Homo, Trans, Cross oder Cyber, je vielfältiger die Gesinnung, desto besser für die Menschen, möchte man uns glauben lassen. Die Politik und inklusive die Medienlandschaft lebt es vor: Wenn sich zwei Menschen lieben, fördert das auch den Frieden. Gene vermischen sich und daraus entsteht etwas Neues. So war schon immer die Evolution der Lebewesen auf der Erde, möchte man uns verklickern. Ich will jetzt ja auch nicht die Rassistin spielen und würde gerne die Welt durch die rosarote Brille erblicken wie meine Arbeitskollegen, Kommilitonen und die politische Fraktion. Mein Gehirn tickt aber nun einmal rational und wissenschaftlich. So schnell lässt sich diese Denkweise nicht ausknipsen. Auch vier Bier und zehn Schnäpse legen diesen Denkapparat nur temporär lahm.
Während die einen von Luft und Liebe betrunken, in einer illusionären Seifenblase lebend, bunte Transparente basteln und den Welcome- Tingle-Tanz an den deutschen Bahnhöfen vollführen, offenbaren die aktuellen Zahlen und die gegenwärtige Situation ein ganz anderes Bild der Realität: Die weißen Menschen stehen kurz vor dem Aussterben. 

Weisser_nachwuchs

Da die gesamte deutsche Bevölkerung diesen evolutionsbiologischen Flaschenhals verkennt und in einem postfaktischen und irrationalen von Emotionen der grenzenlosen Toleranz und des Friedens betrunkenen Zustand vor sich hin vegetiert und all jene stigmatisiert und denunziert, die auf das sukzessiv fortschreitende Ende der weissen Menschen aufmerksam machen, möchte ich diesen genozidalen und alamierenden Prozess einmal anhand eines Beispiel erörtern:

Der Tiger steht offiziell auf der Roten Liste

Wir haben es geschafft, die größte Raubkatze, die mit ihren samtigen Pfoten seit Jahrhunderten über die Erde tappt, auszurotten. Jährlich sterben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten aus. Jetzt haben Forscher 15 neue Arten ausgemacht, die es schon in Kürze nicht mehr geben wird. Hinzu kommen zahlreiche Tiere, die seit Jahren ums Überleben kämpfen.

Für die vor dem Aussterben stark gefährdeten Tiger in Indien gibt es eine neue tödliche Gefahr: Mehrere der Großkatzen wurden positiv auf das Staupevirus getestet. Das Virus tritt häufig bei Hunden auf, für andere Fleischfresser ist es nach Expertenangaben tödlich. Im vergangenen Jahr erlagen dem Virus im Norden und Osten Indiens mindestens vier Tiger und mehrere andere Tiere, wie Rajesh Gopal von der nationalen Tigerschutzbehörde sagt.

Jeder tote Tiger werde nun auf das Virus getestet, sagt Gopal. Außerdem werde eine groß angelegte Impfkampagne für Hunde erwogen. „Wir können natürlich nicht jeden Hund impfen“, erklärt Gopal. „Aber schon 50 Prozent der Hunde in den Zonen um die Schutzgebiete würden helfen.“ Für Großkatzen gibt es keinen Impfstoff.

In Indien lebt mehr als die Hälfte der weltweit schätzungsweise 3200 Tiger. Trotz Dutzender Schutzgebiete schwand ihre Zahl von etwa 5000 bis 7000 in den 90er Jahren, als ihr Lebensraum noch mehr als doppelt so groß war. Die Wilderei, getrieben von der Nachfrage nach Tigerteilen in der traditionellen chinesischen Medizin, stellt eine große Gefahr dar, ebenso wie die Abholzung von Wäldern und das Wachstum von Städten. Dadurch kommen die Großkatzen menschlichen Siedlungen immer näher und geraten in Konflikt mit Dorfbewohnern, die Angriffe auf sich selbst oder ihr Vieh fürchten.

Einige Experten halten den Versuch, die Krankheit einzudämmen, angesichts des hohen Bevölkerungsdrucks für sinnlos. Stattdessen solle sich das Land ihrer Ansicht nach auf bewiesene Gefahren für die Tiger wie die Wilderei konzentrieren. Der World Wildlife Fond (WWF) hat seine Schätzungen, wie viele Tiger heute noch leben, dramatisch nach unten korrigieren müssen. Im Jahr 2000 ging der WWF noch von 5000 bis 6000 Raubkatzen in ganz Asien aus, mittlerweile leben nur noch etwa 3.200 der Großkatzen in freier Wildbahn. 70 Prozent aller Tiger leben in Zoos und Wildparks. Unterarten wie der der Java- oder der Bali-Tiger sind bereits ganz ausgestorben, weiße Tiger gibt es nur noch in Zoos.

Gründe für das Verschwinden des Tigers sind neben Trophäenjagd und organisierte Wilderei der Raubbau am Lebensraum der Tiere: Ihr einstiges Verbreitungsgebiet erstreckte sich vom Kaukasus über Indien und China bis nach Sibirien. Um 1900 gab es schätzungsweise noch 100.000 Tiger in ganz Asien. Mittlerweile haben die freilebenden Tiger noch rund 100.000 Quadratkilometer Lebensraum, wenn man alle Gebiete zusammenrechnet. Das entspricht der Fläche der Insel Neufundland vor der kanadischen Nordküste.

Der Weiße Hai ist in den Weltmeeren nach Ansicht von Meeresbiologen in Südafrika deutlich stärker bedroht als bisher gedacht. „Wir haben mit 532 weißen Haien vor der Küste Gansbaais nur halb so viel Haie entdeckt wie vermutet“, berichtete der US-Meeresbiologe Oliver Jewell. Dabei gelte dieser Küstenabschnitt nach Kapstadt als das Gewässer mit der dichtesten Population Weißer Haie in der Welt. Die Überfischung der Haie werde vor allem wegen der Bedeutung ihrer Flossen für die asiatische Küche verursacht, betonte der Wissenschaftler. Er ist einer der Autoren der jetzt vorgestellten Hai-Studie des „Dyer Island Conservation Trust“ (DICT) in Gansbaai. Die Wissenschaftler kommen aufgrund ihrer fünf Jahre währenden Studien zu dem Ergebnis, dass auch die Gesamtzahl der Weißen Haie weltweit nur halb so groß sein könnte wie vermutet. Bisher lagen die Schätzungen zwischen 3000 und 5000 Tieren. Weltweit werden der „Sharklife Conservation Group“ zufolge zwischen 23 und 73 Millionen Haie aller Arten getötet. Falls die Vermutungen stimmen, wäre der Weiße Haie einer der am meisten bedrohten Tierarten in der Welt, meinte Jewell, dpa“

Damit eine Population ausstirbt, muss ihre Wachstumsrate negativ werden (unter Null fallen). Eine dauerhaft negative Wachstumsrate durch deterministische Faktoren, z. B. durch neu eingewanderte überlegene Konkurrenten oder Prädatoren (einschließlich des Menschen) führt unweigerlich zum Aussterben, egal wie groß die Population am Anfang war. Zeitweilige negative Wachstumsraten sind allerdings nicht selten und in den meisten Populationen von Zeit zu Zeit zu beobachten. Ist die Population sehr groß, ist sie länger in der Lage, solche Schrumpfungsphasen zu überdauern. Bevor eine Art ausstirbt, nimmt ihre Populationsgröße meist schon längere Zeit vorher ab.

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Vor vermutlich erst 6000, frühestens aber vor 12.000 Jahren wurde die Haut der Europäer so weiß, wie sie heute ist. Sie verblassten erst, als sie das Jäger-Sammler-Dasein aufgaben und ihre Nahrung umstellten. In Anbetracht des Erdalters stecken die weißen Menschen noch in Mitten diesem biologischen Flaschenhals.

Im Jahre 1900 machen die Europäer – im weitesten geografischen Sinn – 20 Prozent der Menschheit aus, ein stolzes Fünftel. Inzwischen ist ihr Anteil auf gerade noch 11 Prozent gesunken. Und er wird weiter fallen: auf knapp 7 Prozent im geografischen Europa zur Mitte des 21. Jahrhunderts und ganze 4 Prozent bis zu seinem Ende. Nimmt man nur die EU-Europäer – gegenwärtig 491 Millionen – in den Blick, so sind die Zahlen noch gravierender. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung beträgt heute nur noch 6 Prozent. Nach 2030 wird die Einwohnerzahl abfallen: von 490 auf 450 Millionen im Jahr 2050 – dann 4,5 Prozent der Menschheit.

Während Tiere wie der Tiger, die Giraffe oder der Flussdelfin einen Platz auf der Roten Liste erlangen, sobald ihr Populationsanteil < 10% fällt, bleibt der Aufschrei bei den weißen Menschen aus. Und dabei sind die Zahlen bereits heute alarmierend. „Stark gefährdet“ ist das Etikett, dass man einem Tier bei einem Bestand von nur noch 6% aufklebt. Die Weltgesundheitsorganisation schweigt jedoch, die Medien schweigen und auch alle anderen Organisationen schweigen. Die Cover und Frontispiz der humanitären Organisationen werden mit hungernden schwarzen Kindern und Flüchtlingskindern geziert. Wie kann das sein? Ist ein Mensch mit schwarzer Hautfarbe mehr Wert, als ein Mensch mit einem höheren Melaninanteil in der Haut? Wieso wird der kontinuierliche Rückgang der weißen Menschen verheimlicht? Und gerade jetzt, in diesem „stark gefährdeten“ Zustand flutet man die übrig gebliebenen Ländern, in denen die letzten Weißen leben, mit Millionen von südländischen Männern. Politisch, sozial, demographisch und somit existenziell wird die weißhäutige Bevölkerung kontinuierlich durch die Verwässerung von dunkelhäutigen Menschen, aber explizit durch die Invasion von stärker pigmentierten Menschen wie in der „Flüchtlingskrise“ unterdrückt.

Was bedeutet Rassismus eigentlich?

Wikipedia schreibt: „Die Ansicht, dass Menschen einer bestimmten Rasse weniger wert sind als andere, und dass ihre politische und soziale Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist.“

Und genau an dieser Stelle sollte der menschliche Verstand einsetzen.

Von Anna Schuster 

Quellen:

https://app.wiwo.de/technologie/umwelt/artenschutz-diese-tiere-sind-vom-aussterben-bedroht/8208026.html

http://www.zeit.de/2008/02/Ausblick

https://www.welt.de/wissenschaft/article856352/Weisse-Menschen-gibt-es-erst-seit-6-000-Jahren.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Aussterben#Ursachen_und_Mechanismen

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