Donald Trump, der wohl erste US-Präsident solange die Amerikaner zurückdenken können, der sich mit Russland ernsthaft partnerschaftliche Beziehungen wünscht, nimmt jetzt den angeblichen Giftgas-Angriff der Assad Regierung und damit den Verbündeten Russlands zum Anlaß, auch Putin und Russland unmittelbar zu zeigen, dass mit ihm stets zu rechnen sei, wenn es darum geht, Stärke zu demonstrieren.

Nein, Trump wartete kein UN-Mandat und keine Untersuchung ab, (zählt die UN heute überhaupt noch?) er sieht die Verantwortung für den Einsatz von Giftgas vielmehr bei der Assad-Regierung als erwiesen an. Der US-Präsident hat „keine Zweifel“, und selbstverständlich hat die amerikanische Administration wie damals im Irak auch heute keine Beweise vorgelegt. Zu dünn die Faktenlage, aber die US-Administration hat mit haltlosen Anschuldigungen bis heute ihre Erfahrungen. Washington hat gehandelt und sämtliche etablierten Massenmedien, einschließlich die gleichgeschalteten deutschen Lügenmedien, Öffentlich Rechtliche, RTL-Gruppe, Spiegel, Welt, FAZ usw. grunzen zufrieden auf. Die Strippenzieher des alten Establishments sind nach dem US-Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt hochzufrieden.

Selbstverständlich wurden die Luftschläge so detailliert durchgeplant, um auch ja keine russischen Militärs zu treffen, heisst es in einer Mitteilung aus dem britischen Verteidigungsministerium von Michael Fallon.

Zuvor hatte die russische Botschaft in Syrien mitgeteilt, dass untersucht werde, ob bei dem US-Angriff auch russische Staatsbürger unter den Opfern seien. Dazu gibt es aber keine Erkenntnisse.

Zwar soll Russland vorab informiert worden sein, aber man habe sich „nicht um eine Erlaubnis durch Moskau bemüht“, wie US-Außenminister Rex Tillerson betonte. Moskau hatte kurz vor dem US-Angriff vor einem Militärschlag gewarnt – dennoch wurden kurze Zeit später die 59 Marschflugkörper von US-Schiffen im Mittelmeer aus auf die Luftwaffenbasis Shayrat in der Provinz Homs abgefeuert. Von dieser Militärbasis soll der Giftgaseinsatz seinen Ausgang genommen haben. Dass die US-Streitkräfte sehr präzise zu steuernde Marschflugkörper des Typs Tomahawk eingesetzt haben, zeigt: „Trump wollte eine Warnung abgeben, keinen Krieg anfangen“, berichtet die russische Sputniknews.

Düpierung Russlands geglückt, alle sollten zufrieden sein

Der US-Präsident wollte mit seiner „emotionalen Reaktion“, er verweist auf Bilder von Kindern und so wörtlich „wunderschönen Babys“, die durch den Giftgas-Einsatz  in der nordsyrischen Stadt Khan Sheikhoun am Dienstag leiden mussten“, definitiv ein,.. das Zeichen setzen, worauf nicht nur „die Falken“ in Washington, sondern auch der anti-russische transatlantische Rattenschwanz, ganz vorne an die deutsche Bundesregierung, schon lange warten. 

Der jetzt seit zwei Monaten amtierende US-Präsident, der stetigen Anfeindungen aus dem links-liberalen Wahlverlierer Lager ausgesetzt ist, setzt damit ein wichtiges außenpolitisches, aber auch innenpolitisches Zeichen. Der Friedensnobelpreisträger Barack Obama hatte in seiner Amtszeit in Syrien, in Libyen, in Afghanistan, im Irak immer wieder „rote Linien“ überquert, und daher bezeichnete auch Donald Trump den ehemaligen US-Präsidenten  Barack Obama in seiner ersten Reaktion, als die ersten traurigen Aufnahmen aus Khan Sheikhoun eintrafen, als mitverantwortlich.

Signal an Russland und an Assad

In einer ersten Reaktion verurteilte Wladimir Putin den US-Angriff scharf. Russland kämpft mit Bodentruppen in Syrien an der Seite der Assad-Regierung und bekämpft IS-Terroristen auch aus der Luft. Russland hat als einzige in Syrien intervenierende Militärmacht ein UN-Mandant. Die noch von der Obama-Regierung aufgestellte und US-geführte Kriegskoalition, darunter befindet sich auch Deutschland, verstößt ohne Mandat gegen das Völkerrecht.

Russen bleiben cool – der Krieg fällt aus

,Die Russen reagierten in der Nacht jedenfalls nicht mit einer Aktivierung ihres Raketenabwehrsystems in Syrien auf den amerikanischen Angriff.

Die Brüskierung Russlands war demnach also eher eine geplante Inszenierung als Antwort auf die Untersuchungen zu Trumps Team Kontakten nach Moskau, während seines Wahlkampfes. Das linke Hetzblatt „Der Spiegel“ deutet diese Vorwürfe zur Belustigung seiner aufgeklärten Leser als so wörtlich, wie auch nebulös, die Spuren in den Sumpf“ (Groschenromandenke).  Mit dieser gelungenen Aktion sollten sich die Gemüter hoffentlich wieder beruhigen und Donald Trump sich endlich auf seine tatsächlichen Amtsgeschäfte konzentrieren können, z.B. die Beziehungen zu Russland zu verbessern. Es ist unglaublich das hier erst Blut fliessen musste, um die Kritiker Trumps in die Ecke zu stellen, dort wo sie hingehören.

 

Gaby Kraal

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