Erdogan: „Europa, der verrottete Kontinent“

Posted by

„Heute ist Europa in den Augen von Milliarden Menschen nicht das Zentrum von Demokratie, Menschenrechten und Freiheiten, sondern das der Repression, Gewalt und des Nationalsozialismus.“ Rassistische Parteien wickelten Europa um den Finger: „Wir haben es mit einem Kontinent zu tun, der in jeder Hinsicht verrottet“, so Erdogan.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnet Europa als „Zentrum des Nationalsozialismus“. Am Donnerstag betonte er vor seinen Anhängern im westtürkischen Balikesir, dass Europa in den Augen von Milliarden Menschen das Zentrum der Repression, Gewalt und des Nationalsozialismus sei.

Der türkische Staatschef Recep Erdogan bemüht sich unterdessen im Wahlkampf für das Referendum über die Einführung (s)eines Präsidialsystems am 16. April. Wiederholt haben türkische Minister und der Staatspräsident selbst, Europa und insbesondere die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel übelst beleidigt,  gedroht und nicht nur mit stetigen Nazi-Vergleichen ein eindeutiges “ wir-spucken-auf-euch“  Signal hinterlassen.

20170406_203356

Devot bis zur völligen Verzweiflung des Kontrahenten

Der Bundeskanzlerin scheints zu gefallen,  so der Eindruck. Trotz unaufhörlicher Schimpfkanonaden aus Richtung Türkei, hält die selbst ermächtigte Kanzlerin die Füße still und betont gebetsmühlenartig „wie wichtig die Türkei als Partner“ sei.

Gaby Kraal

6 comments

  1. Richtig, es ist mit keinem gesunden Menschenverstand in Anbetracht der Aussagen Erdogans und der Situation in der Türkei zu verstehen, wieso die Türkei als Partner denn bitte so wichtig für Deutschland sein soll? Und warum ist es Russland nicht? Aber das ist es: man muss gewisse Sätze nur immer wieder wiederholen und die Masse, in diesem Fall die Menschen erachten es als gegeben und hinterfragen diese Aussagen nicht mehr.

    Deutschland braucht keinen einzigen Partner, außer Russland. Deutschland füttert ganz Europa und die Länder darüber hinaus durch. Würde Deutschland für sich und die Einheimischen stehen, würden hier nach 10 Jahren Milch und Honig fließen, die Schulen besäßen Marmorwände und die Straßen wären aus Gold geteert… Oder so ähnlich :-))

    Gefällt 1 Person

  2. Die Türkei ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten und zuverlässigsten Partner der deutschen Rüstungsindustrie und den damit verbundenen politischen, ministeriellen Strukturen. Der letzte DDR-Verteidigungsminister Eppelmann, ein gelernter Pfarrer, hat 1990 nahezu sämtliche NVA-Bestände an die Türkei verscherbelt. Das nur als Beispiel für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit zwischen Käufer und Verkäufer. Dies ist einer der Hauptgründe , weshalb es keine Rolle spielt, wie sich die Türkei als Staat aufführt . Sie kaufen bis heute Waffen, Waffensysteme und Ausrüstung von hier, die gute deutsche Wertarbeit. Alles andere ist nur Gequatsche und Gesülze. Krauss Maffei Wegmann, Heckler und Koch, Rheinmetall und all die anderen freuen sich über einen der größten zahlungskräftigen Kunden. Den vergrault man doch nicht. Da hält die Politik still. die sind eh nicht diejenigen, die etwas zu sagen oder entscheiden haben. Das sind ganz andere.

    Gefällt mir

  3. Verrottet oder am Ende seiner Weisheiten angelangt spielt eigentlich keine Rolle mehr, denn so wie sich die EU- Politik in Brüssel gestaltet wird sie über kurz oder lang tatsächlich bald Geschichte sein. Erdogan hat nicht unrecht, unabhängig davon das der Sultan in Ankara wie losgelöst mit seiner Politik ebenso die Zukunft seiner Landsleute zerstört, wie Brüssel (Merkel) es gleich für alle Europäer vormachen

    Gefällt mir

  4. Erdogan, einer der Anführer hin zum weltweiten Kalifat, hat, was die Demokratie,, die Menschenrechte und die Freiheit in der Islamischen Republik Deutschland und Europa anbetrifft recht.

    Wir leben in einer Scheindemokratie, in einer defekten Demokratie, wir leben nicht in Freiheit und die Menschenrechte gelten nur für Muslime. Die arm gemachten leben von einem Almosen, sind dauernden Repressalien ausgesetzt, werden im Niedriglohnsektor verheizt und das SGB ist der Freifahrtschein für die Teilprivatisierten Jobcenter, mit kriminellen Methoden gegen ihre Kunden vorzugehen.

    Demütigung, Ausbeutung, Unterdrückung, Systemmedien, kollektive Hetze, Verfolgung, Dämonisierung und Kriminalisierung von Bürgern, die nicht an das Märchen der armen, armen Eindringlinge glauben, sind Kennzeichen von faschistischen Systemen.

    Dieser Kontinent verrottet gerade.

    Da spricht Erdogan, der ansonsten seine Türken hier einsammeln soll und in die Türkei verfrachten soll, ausnahmsweise mal die Wahrheit.

    Unrecht hat er, wenn er vom Nationalsozialismus spricht. Den haben wir leider nicht. Was wir haben ist ein Faschismus gegen das eigene Volk.

    Was bedeutet Nationalsozialismus?

    Täglich kann man in den kontrollierten Medien von „Nazis“ oder „Neo-Nazis“ lesen. Wenn man über ein wenig geschichtliches Grundwissen verfügt und einmal ein bisschen nachdenkt, stellt sich unwillkürlich folgende Frage: Gibt es heutzutage überhaupt Nazis bzw. kann es diese überhaupt geben? Was ist ein „Nazi“, und was vertritt er?

    „Nazi“ ist eine Abkürzung für „Nationalsozialismus“ und alle entsprechenden Ableitungen. Meistens stellt der Begriff eine Verkürzung dar, nämlich dann, wenn er sich auf die „NSDAP“ bezieht, die „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“. Diese wurde 1945 verboten.

    Richtige „Nazis“ im Sinne von „Mitglied oder Anhänger der NSDAP“ kann es also gar nicht mehr geben. Allerhöchstens gibt es Menschen, die Sympathie mit dem historischen Phänomen NSDAP haben und es gerne sehen würden, dass eine ähnliche Partei sich im heutigen Deutschland etabliert. Allein für solche Personen wäre der Begriff „Neo-Nazi“ zutreffend.

    Man kann den Begriff aber auch weiter auffassen: „National“ und „sozialistisch“ sind zwei Grundprinzipien moderner Politik, welche sich in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen in allen politischen Systemen der Gegenwart ausmachen lassen.

    Grundlegend aufgefasst wäre ein „Nationalsozialist“ demzufolge eine Person, die davon überzeugt ist, dass ein Staatswesen sich um das Wohl der Masse seiner Bürger kümmern, also sozial ausgerichtet sein muss, wobei der Begriff „Bürger“ an das Staatsvolk gekoppelt ist. Diese Ansicht ist weltweit stark verbreitet: Die meisten Menschen gehören einem Volk an und haben ein engeres Zusammengehörigkeitsgefühl zu Menschen, mit denen sie Sprache, Kultur, Wesensart und äußere Merkmale teilen. Dementsprechend wird es weltweit prinzipiell schlecht aufgenommen, wenn Ressourcen, die sich eine solche Volksgruppe in ihrem Angestammten Gebiet erarbeitet hat, an Dritte verschenkt werden, die nicht zur Gruppe gehören und auch nicht langfristig zu ihrem Wohlstand beigetragen haben.

    In aus unserer Sicht exotischen Ländern wie z.B. Peru und Bolivien regieren Parteien bzw. Führer, deren Programm in diesem Sinne als „nationalsozialistisch“ zu bezeichnen ist und die von der Bevölkerung wegen entsprechenden Missständen gewählt wurden.

    Soweit handelt es sich um eine nüchterne Definition des Wortes.

    Bekanntermaßen ist die Anschuldigung, jemand sei ein „Nazi“, heutzutage eine rethorische Totschlagwaffe der untersten Kategorie. Durch die mediale Dauermanipulation wurde sichergestellt, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland und den europäisch geprägten Ländern damit eine Reihe extrem negativer Merkmale verbindet.
    Es handelt sich um einen primitiven, aber effektiven Mechanismus, um Rede-, Informations- und sogar Gedankenfreiheit zu unterbinden. Viele Menschen schalten automatisch ab, sobald sie hören, jemand oder etwas sei „Nazi“, weil sie selbst aus Angst vor sozialer Ächtung auf keinen Fall in diese Kategorie fallen möchten.

    Obwohl die meisten Nationalsozialisten weder Bomberjacke und Springerstiefel tragen, kein Mitglieder oder Sympathisanten der NPD sind, keine Intention haben Juden oder Muslime zu vergasen, dass tut schon die Autolobby, obwohl sie polyglott und viel gereist sind und Interesse und Verständnis für fremde Völker und Kulturen haben (und es gerne sehen würde, wenn diese in ihrem jeweiligen Heimatland gedeihen und nicht, wie im Falle der „Dritten Welt“, ihre Probleme auf unserem Rücken austragen und uns ihren Bevölkerungsüberschuss aufladen wollen), werden viele sie wegen ihrer Ansichten als „Nazi“ bezeichnen und in ihnen den „bösen Mann“ oder die „böse Frau“ sehen.

    In diesem Sinne sind alle, die für die Freiheit und ein soziales Deutschland eintreten und sich von den Manipulationsmechanismen nicht einschüchtern lassen, „Nazis“. Natürlich haben solche „Nazis“ viel mehr gemein mit dem Wohl von Deutschen Bürgern, als mit links-grünen Deutschenhassern, die alles dafür tun, damit unser Volk und unsere Kultur vom Erdboden verschwinden.

    Gefällt mir

BITTE HIER KOMMENTAR SCHREIBEN

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s