Links-liberales Establishment gefährlich aktiv: Sorge um US-Präsidenten

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Wie ausgetauscht: …“dass Trump ein Englisch wie ein Schüler spreche, dass der US-Präsident naiv, ahnungslos und ungebildet sei“

Die Financial Times hat US-Präsident Donald Trump interviewt. Die FT befragte Trump zu aktuellen Themen wie China, die Gesundheitsreform und natürlich seine mittlerweile fast schon legendären „Trumps Tweets.“. Mit keinem Wort aber kommt in diesem Interview Russland zur Sprache und das ist ungewöhnlich. Die Financial Times, bis vor kurzem gehörte auch sie noch zu Trumps „Fake News“, poltert gewohnheitsgemäß in fast jedem zweiten Artikel gegen den russischen Präsidenten und steht in diesem Punkt der deutschen System- und Lügenpresse in nichts nach. Ausführlich hingegen, werden der Brexit, die Beziehung zu EU und Merkel,  aber auch die anstehenden französischen Präsidentschaftswahlen und einem möglichen Sieg Marine Le Pen in diesem Interview angesprochen. Trumps Antworten lassen Beobachter verwirrt zurück:

Dieser Textabschnitt gibt den genauen Wortlaut wider:

Financial Times: Glauben Sie, dass andere Länder dem Vereinigten Königreich auf dem Weg aus der EU folgen werden?

Donald Trump: Ich denke, der Brexit ist sehr gut für das Vereinigte Königreich, er wird sehr gut für das Vereinigte Königreich sein. Ich hätte gedacht, als es passierte, dass andere dem Beispiel Großbritanniens folgen würden, aber ich denke wirklich, dass die Europäische Union die Sache in den Griff bekommt. Es könnte eine sehr gute Sache für beide sein.

Financial Times: Also ist es ein Gegenmittel, kein Virus?

Donald Trump: Es ist eine sehr interessante Sache. Wenn Sie mich am Tag nach dem Referendum gefragt hätten, hätte ich gesagt: „Ja, die EU wird zerfallen.“ Aber sie (die EU, Anm. d. Red.) haben einen sehr guten Job gemacht und – ich komme sehr bald mit ihnen zusammen – sie haben eine sehr gute Arbeit geleistet, um die EU wieder zusammenzubringen. . . Ich hatte ein tolles Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel. Ich hatte ein tolles Treffen mit ihr, ich mochte sie wirklich. Sie sagte mir dasselbe. Ich habe vor zwei Tagen mit ihr gesprochen. Sie sagte mir dasselbe, wir hatten ein tolles Treffen und die Presse versteht es nicht.

Financial Times: Also hält das Zentrum in Europa?

Donald Trump: Ich denke, das hält es wirklich. Ich denke, sie haben einen besseren Job seit dem Brexit gemacht. Ich denke, sie haben einen besseren Job gemacht.

Financial Times: In welchem Sinne denken Sie, dass sie einen besseren Job gemacht haben?

Donald Trump: Es scheint, dass es einen anderen Geist des Zusammenhalts gibt. Ich glaube nicht, dass sie diesen Geist hatten, als sie mit Großbritannien kämpften und Großbritannien schließlich den Austritt beschlossen hat. . . Ich glaube wirklich, es wird ein toller Deal für Großbritannien sein, und ich denke, es wird wirklich, wirklich gut auch für die Europäische Union.

Financial Times: In Frankreich verkündet Marine Le Pen eine sehr ähnliche Nachricht wie Sie, nicht identisch. Glauben Sie, ihr Sieg würde bestätigen, was Sie hier gemacht haben?

Donald Trump: Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich weiß, dass einige Ablenkungen von außen stattgefunden haben, die diesen Wahlkampf verändert haben. Das wird ein interessantes Rennen. Ich weiß es wirklich nicht und ich kenne Le Pen nicht. Ich habe sie nie getroffen Es wird eine sehr interessante Wahl werden. Aber Sie wissen, dass sich einige Dinge außerhalb Frankreichs ereignet haben, die vielleicht den Kurs dieses Rennens verändern werden.

Es kommt eigentlich so gut wie nie vor, dass die Financial Times Interviews im Frage und Antwort-Modus veröffentlicht, bemerkt die DWN. Die FT bringt Interviews in der Regel immer nur als durchgeschriebene Artikel, mit entsprechenden wörtlichen Zitaten. Auch zum Trump-Interview gibt es einen solchen Artikel. Doch unter der Überschrift „Donald Trump in seinen eigenen Worten“ wird der Wortlaut des Gesprächs faktisch unredigiert abgedruckt. Anders als im TV, wo Trump meist unterhaltsam wirkt, auch wenn er sich permanent wiederholt, wirken die einfachen Sätze befremdlich. So schreiben denn auch viele Kommentatoren unter dem Interview, ob es sich um einen verspäteten April-Scherz handle, dass Trump ein Englisch wie ein Schüler spreche, dass der US-Präsident naiv, ahnungslos und ungebildet sei.

Trumps Fans sind nicht davon überzeugt das hier ein möglicher freiwilliger Kurswechsel anstehen könnte. Donald Trump ist nicht der Mensch , der sich von ein paar Beratern um 180° drehen lässt. Dieses Interview ist in der Tat befremdlich und es gibt Grund zur Sorge, denn die alten Seilschaften des linksliberalen Establishment sind nicht nur gut vernetzt, sie sind auch gefährlich und unerbittlich. Wer sich die eine oder andere hasserfüllte Äußerung des Establishment gegen Trump noch Augen führt, wie man z.B. den US-Präsidenten am schnellsten loswerden könne, so auch eine Aussage von Josef Joffe, Herausgeber des deutschen renomierten Massen -und Systemmediums „Die Zeit“, wird nach diesem befremdlichen Interview spätestens jetzt besorgt sein, sollte dieses noch nicht der Fall gewesen sein.

 

Gaby Kraal für den Schlüsselkindblog

Grafik: gq.com

 

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