EU-Parlamentspräsident: 30 Millionen Einwanderer auf dem Weg in die Europäische Union

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Der Nachfolger von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Antonio Tajani sieht eine große Gefahr für Europa durch die in der islamischen Welt verursachten Krisen in Nordafrika. Dürrekatastrophen, Armut, Bürgerkrieg und Terrorismus durch Terror – Organisationen wie Boko Haram haben auch direkte Auswirkungen auf die EU.

Antonio Tajani äußerte sich gegenüber der Zeitung „Die Welt“. Und: „Wenn wir es nicht schaffen, die zentralen Probleme in afrikanischen Staaten zu lösen, werden in zehn Jahren zehn, 20 oder sogar 30 Millionen Einwanderer in die Europäische Union kommen.“

Verhindern könne man das nur durch Milliardeninvestitionen in den afrikanischen Staaten. Er plädiert unter anderem für die Einrichtung von Auffanglagern für Flüchtlinge unter dem Schutz der Vereinten Nationen und der europäischen Streitkräfte. Tajani dazu: „Ich stelle mir provisorische Städte vor mit Krankenhäusern und Einrichtungen für Kinder, wo die Menschen vorübergehend leben können.“

Damit solle verhindert werden, dass die Migranten in die Fänge der Menschenhändler geraten. Auch müsse verhindert werden, dass sich Terroristen unter die Migranten mischen. Die Bürger der EU sollten sich laut Tajani durch den Terrorismus nicht einschüchtern lassen, doch verstärkte Polizeikontrollen in den europäischen Staaten seien unumgänglich.

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