Gutmenschen und andere nützliche Idioten

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Ein guter Mensch hilft ganz losgelöst von Publikum und politischer Ideologie. Niemand verurteilt human denkende und handelne Menschen, aber wer bereits VOR Hilfestellung und ganz besonders danach krakelt,  wie „gut“ er doch sei,  ist ein politischer Rattenfänger und Demagoge der sich hinter dem Deckmantel der Humanität verschanzt. Von solchen Figuren wimmelt es im gesellschaftspolitischen Mainstream, und das nicht nur in Deutschland.

GK

Der Begriff Gutmensch ist irreführend.

Denn der sog. Gutmensch ist in der Regel ein pseudolinker Kulturmarxist. Ich sage bewusst, ‚pseudolink‘, weil das keine echten, ökonomischen Linken sind, sondern nur die nützlichen Id…ten des Großkapitals und von Big Corporate Business. Angereichert wird diese Bande dann noch von den gnadenlosen ‚Liberalen‘, den Allesverstehern (herrschaftsfreier Dialog), die auch nichts anderes sind als Marxisten und krypto Kommunisten.

Ganz wichtig für diese Spezies sind die kruden, unwissenschaftlichen Ideen (Ideologie) der ähäm….jüdisch-talmudischen ‚Philosophen‘ der Frankfurter Schule, von Horkheimer, Marcuse, Adorno, Fromm u.a. bis Habermas.

Der bekannte Rechtsphilosoph und sozialdemokratische Justizminister der Weimarer Republik, Gustav Radbruch, hat den Satz formuliert:

»Jede Idee, die der menschliche Geist erzeugt hat und den Kopf verläßt, also zur “Sprache kommt”, strebt danach, verwirklicht zu werden. Auf dem Wege der Verwirklichung verändert sie das Bewußtsein und die Gesellschaft.«

Dieser Satz erscheint zunächst banal, denn jedermann weiß, welche gesellschaftlichen und bewußtseinsmäßigen Folgen die Ideen etwa von Jesus Christus, von Martin Luther und Immanuel Kant oder von Friedrich Nietzsche, Karl Marx und Wladimir I. Lenin hatten.

Die Erfolge der Frankfurter in der Gesellschaft nach  Prof. Habermas, dem Staatsfeind Nr 1 der Deutschen

Und es hat ja ausgezeichnet funktioniert.

Übrigens sind die meisten dieser “Wissenschaftler” der kommunistisch-marxo-freudianischen ‚Frankfurter Schule‘ in die USA abgehauen. Nachdem sie in Europa geistig herumgezündelt hatten, ließen sie die Menschen dann doch ziemlich feige ohne das eigene, persönliche Opfer ihrer Ideologien ausbluten. Als Europa in Schutt und Asche lag, machten Sie dann wieder dicke Arme diese hochintelligenten Herrschaften.

Habermas – wohnhaft in der nahezu nationalbefreiten Zone am Starnberger See – ist m.É. DER geistige Schreibtischtäter und Verfassungsfeind Nummer I in der Bunten Republik Deutschlandistan.

Er hat uns das Tausendjährige Reich beschert (“Unseren täglichen Addi gib uns heute, vergib uns nie unsere Schuld …”) und das ewige antiautoritäre Gesabbel und die Allesversteherei (“herrschaftsfreier Dialog”).

Die ganze Agenda philosophisch vorgelegt, die bei dem Schlachterssohnim Parteiprogramm der Grünen steht (“Ausdünnen”, “Umvolken”, “Verschwinden”) und von den Genossen Merkel und Schäuble in die Tat umgesetzt wird.

Nach 1980 hat Habermas in verschiedenen Beiträgen sechs Veränderungen genannt, die von der Kritischen Theorie ausgegangen sind und das geistige Klima in Deutschland zwischen 1960 und 1980 revolutionär verändert haben. Habermas verbucht diese Veränderungen als Erfolge, als Siege über die bürgerliche Gesellschaft, die er selbst in polemischer Absicht als “spätkapitalistische” bezeichnet:

1. Ent-Christlichung der Öffentlichkeit

Habermas sieht sich darin bestätigt, daß die Zeit der Hochreligion Christentum abgelaufen sei, daß das Christentum kein allgemein anerkanntes Weltinterpretationssystem mehr sei, sich Massenatheismus ausbreite und der (bisher christlich orientierte) Bürger dem Staate seine (schuldige) Loyalität entziehe. Es kann in diesem Zusammenhang weder als Zufall noch als Betriebsunfall betrachtet werden, daß im sogenannten Andachtsraum im Berliner Reichstag kein Kreuz zu finden ist, sehr wohl aber ein Hinweis auf Mekka und auf die Klagemauer von Jerusalem.

Das Kreuz wird aus der deutschen Öffentlichkeit verdrängt; es könne ja “bei Bedarf” aus dem Schrank hervorgeholt werden. Auch im Andachtsraum der UNO fehlen christliche Symbole, es befindet sich dort nur ein großer schwarzer Stein.

Auch durch den Spruch des Bundesverfassungsgerichts (Kruzifixe in öffentlichen Schulen) wird das Christentum aus der Öffentlichkeit verdrängt, obwohl sich die große Mehrheit des Volkes zum Christentum bekennt.

2. Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft

Die den Staat tragenden Institutionen werden “umfunktionalisiert”, sie werden ihrer bisherigen Aufgabe “enteignet” und mit neuen “alternativen” Aufgaben betraut.

Die Umfunktionalisierung ist den Frankfurtern am durchgreifendsten bei den obersten Gerichten, den Universitäten und Schulen, aber auch bei den Massenmedien und sozialen Diensten, nicht zuletzt in den Verwaltungsapparaten der Kirchen gelungen.[39]

3. Ent-Ethisierung des Rechts

Die Rechtsnormen des Staates, die Gesetze, enthalten und schützen nicht länger das sittliche Minimum der Rechtsgemeinschaft, sie dienen fortan außerethischen Zwecken wie der Abschreckung oder der Veränderung der gesellschaftlichen Institutionen.

Nach Abschaffung des §175 StGB und Einführung des §218 StGB wäre die gesetzliche Aufwertung der Prostitution zum Beruf (Bundesfamilienministerin Bergmann, SPD) ein weiterer kulturrevolutionärer Schritt in Richtung “Ent-Ethisierung des Rechts” und Enteignung der Familie von ihren bisherigen Privilegien (Art. 6 GG).

4. Ent-Kriminalisierung des Verbrechens

Verbrechen werden weniger individuell dem Täter zugerechnet und angelastet als kollektiv den gesellschaftlichen Verhältnissen. Man ist (fast zwangsläufig) kriminell, weil man unter “kriminell-kapitalistischen” Verhältnissen, unter “struktureller Gewalt” aufwachsen mußte und lebt. Gemäß dieser Argumentation müßten eigentlich die bedingenden Ursachen bestraft und “resozialisiert” werden und nicht der Täter.

5. Ent-Pathologisierung der Krankheit

Man ist nicht etwa krank, weil der Naturhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, sondern weil man durch gesellschaftlichen Streß, durch vergiftende Umwelt, durch Leistungsdruck der kapitalistischen Wirtschaft oder durch repressive Normen der christlichbürgerlichen Moral (Triebverzicht/Askese) beschädigt wurde.

6. Ent-Ästhetisierung der Kunst

Die moderne Kunst folgt nicht mehr den Regeln des Schönen, Wahren, Guten, des Ehrwürdigen oder der Harmonie der Ordnung, sondern ganz bewußt und provokativ der Veralberung und Verächtlichmachung, der Propaganda und Agitation: Das Häßliche, Sinnlose, Anstößige wird dominant.

Aus diesen sechs Entwicklungen wird deutlich, daß Auflösung, Destruktion, Negation die Absicht der Frankfurter und ihrer Epigonen war und ist

Ein Beitrag von Dietrich von Bern

9 comments

  1. Zu: Immanuel Kant;
    Das sollte eher als frage von mir verstanden werden – weil ich mich bei Kant frage was falsch an seiner Formulierung; „Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu“ sein soll ? Also der abgekürzten Formel des kategorischen Imperatives ?
    Ist ja im Grunde nicht verkehr diese Denkweise – oder ? :-/
    Falls das hier im Artikel überhaupt eine Rolle spielt und bei der Nennung von Kant nicht was ganz anderes gemeint war, was ich schlicht und einfach gerade nicht weiß …
    MFG. 🙂

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    1. @ Alpha Rocking
      Kants Formulierung widerspricht der Einheit von Denken und Handeln, was einer inneren Blockade gleicht. Der Mensch ist nicht dafür gemacht, an etwas zu denken, dass er nicht tun sollte. Denkt er etwas, dann will er es auch tun. Will er es nicht, muss er aufhören daran zu denken, sonst wird er verrückt. Konsequenter wäre daher: Was du willst, das man dir tu, das füge jedem andern zu!
      Die von Kant geforderte Denkweise ist in sich nicht falsch, widerspricht aber der menschlichen Natur des Handlungsdrangs. Sie ist viel mehr Kultur und muss wegen ihre Kontroverse aufgezwungen oder anerzogen werden.

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      1. Hallo !
        Dann hätte Kant bewusst oder vielleicht unbewusst die Menschliche Natur nicht ausreichend beachtet. Er hatte ja alles bedacht, aber den Mensch in seiner Natur selbst nicht. Tja … kann sein … 🙂

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      2. @ Alpha Rocking
        Deshalb ist hin und wieder von selbsterfüllenden Prophezeiungen die Rede und außerdem soll man ja mit Wünschen vorsichtig sein, weil sie in Erfüllung gehen könnten. Erfolgssuggestion und Voodoo beruht m. W. auch darauf.
        Vielleicht war es ja sogar Kants Absicht, den Automatismus vom Denken zum Handeln aufzubrechen und er hat seine Formulierung deshalb bewusst so gewählt, um damit Neurosen entgegenzuwirken und Selbstdisziplin zu fördern. Im Speziellen kann sich beispielsweise Hass extrem verselbständigen, wie die Geschichte der Menschheit mehrfach bewiesen hat.

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      3. Naja – er wollte eine „allgemein gültige Formel“ finden für Moralische Grundsätze die allein auf Vernunft und oder Logik beruhen, also vereinfacht gesagt.

        Für den allgemeinen „Umgang“ reicht dies m.E. auch aus – allerdings sollte man als Mensch ja meiner Meinung nach generell von sich aus in der Lage sein zu das zu Wissen. Eben das man weiß wie man miteinander umzugehen hat.

        Wenn man das Menschen erklären muss dann wie sie miteinander umgehen sollen oder sollten, dann liegt das Problemchen eigentlich ganz woanders.
        Ist wie die Formulierung der Menschenrechte, die erstmal Niedergeschrieben werden mussten – damit die Menschen wissen woran sie sich zu halten haben … sowas sollte im Gunde völlig klar sein wie Menschenrechte oder eben Moralische Grundsätze auszusehen haben sollten.

        Schon schräg irgendwie …

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      4. @ Alpha Rocking
        Weil Kant formuliert hat, was man anderen im eigenen Interesse nicht antun sollte, ist im Umkehrschluss alles andere erlaubt. Man darf demnach sogar morden, weil der Ermordete sich ja nicht rächen kann. So schräg und missverständlich kann es werden, nimmt man ihn beim Wort.
        Mit den Menschenrechten hat es auch so sein Kreuz. Seitdem sie verbrieft wurden, scheinen sie aus den Köpfen der Menschen verschwunden zu sein, so dass sich im täglichen Umgang miteinander deren kaum einer bewusst ist. Die Menschen neigen offenbar dazu, das aufzuschreiben, was sie vergessen wollen oder sollen, und so ist die Menschenrechtskonvention mehr zum rettenden Strohhalm geworden, wenn es mal hart auf hart kommt, als dass sie Moral und Ethik dient. Möglicherweise wurde sie überhaupt nur erstellt, um erneut Platz für Egoismus und religiösen Eifer zu schaffen, als mal wieder alles so richtig im Dreck steckte und sich niemand einen Neuanfang zutraute.

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      5. Servus ! 🙂
        Immerhin hat man nun diese Charta und kann sich darauf berufen.
        Tja …das war´s dann aber auch schon wieder … und wenn´s mal sein muss kann man sie hervor kramen, wie eine Art von Beweismittel, um das (eigene?) oder wessen Gewissen auch immer zu erleichtern, oder neu zu Erwecken. Irgendwann wird wieder vergessen was damit gemeint war & der Kreis beginnt sich zu schließen. Was folgt ist der Unendliche Regress.

        Wenn die Tier und Pflanzenwelt auch auf solche Ideen gekommen wäre,
        wäre wahrscheinlich schon vor Millionen von Jahren alles leben eingegangen.

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  2. Böse Gutmenschen…Sie sind die Blockwarte unserer neuen Zeit und eine gefährliche Spezies: Sie sind gut organisiert, sie sitzen in den Parlamenten, in der Regierung und in den Redaktionen, sind Richter und Staatsanwälte. Sie beherrschen die »Qualitätsmedien«, die, statt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren. Sie unterdrücken entscheidende Fakten und verdrehen die Wahrheit. Sie verhindern einen freien Meinungsaustausch und verantwortungsvolles Handeln. Diese Gesinnungsdiktatoren maßen sich an, unser Leben und unsere Weltanschauung zu bestimmen…man sollte sie eigentlich in den Arsch treten!

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