Pressekonferenz zu Germanwings-Absturz – Gutachter: „Es gibt keinen Beweis“

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+++ Die Pressekonferenz ist beendet +++ 

Gutachter Van Beveren fordert weitere Ermittlungen:

„Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, mit meinem Gutachten zu verfahren“, sagte Van Beveren laut „Bild“. „Entweder die Behörden nehmen das Verfahren auf, wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, mit unseren Erkenntnissen ihre Arbeit machen zu können, oder die Ergebnisse gehen auf die Website von Andreas Lubitz, auf der in den nächsten Tagen Auszüge zu lesen sein werden.“

Er hält es für einen „Fehler“, dass ein französischer Staatsanwalt 48 Stunden nach dem Absturz eine einzige These in alle Welt verbreitete.

„Im April 2015 hätte das Flugzeug einen E-Check durchlaufen müssen. Dabei wird ein Flieger komplett auseinander genommen. Es kann nach wie vor sein, dass es eine technische Erklärung gibt.“

Ganz am Ende kam noch einmal der Flugdatenschreiber zur Sprache, der gleichzeitig zwei verschiedene Flugmodi verzeichnete, was eigentlich gar nicht möglich ist. Van Beveren geht hier nicht von Manipulation aus, sondern von einem technischen Defekt.

Die Aufklärung des Falls sei Sache der Behörden. Er habe lediglich ein Gutachten erstellt, so der Experte.

VIDEO der zweistündigen Pressekonferenz

13: 21 Günther Lubitz sprach nochmals über die Sehstörungen, über die sein Sohn Ende Dezember geklagt habe. Er habe „komisch“ und „Lichthöfe“ gesehen, schreibt der „Focus“ und sei deshalb auch an der Uniklini in Düsseldorf gewesen, wo keine organischen Gründe für das Problem gefunden wurden.

13:16 Fragen nach Manipulation werden gestellt. Van Beveren sagt laut „Focus“: „Ich unterstelle nicht, dass manipuliert wurde. Ich sage nur, dass die Daten nicht konsistent sind.“

Laut „Bild“ sagt er: „Absicht möchte ich nicht unterstellen. Ich glaube, es ist Überschätzung – hier überschätzen sich Leute in Bereichen, die einfach nicht ihr Fachgebiet sind.“ Speziell bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nimmt er an, dass fachfremde Ingenieure Fehler gemacht haben.

13:11 Bei der Fragerunde der Journalisten wurde es laut „Focus“ „sehr emotional“. Ein Journalist nach dem finanziellen Deal zwischen Lubitz und van Beveren gefragt. Ein anderer fragte den Piloten-Vater , ob er verstehen könne, „dass Sie mit dem heutigen Tag viele Angehörige der Opfer vor den Kopf stoßen“. Auf beide Fragen wurde nicht geantwortet.

Auf die Frage, ob er glaube, dass der Co-Pilot unschuldig sei, sagt Van Beveren: „Das kann ich nicht sagen. Ich habe keine Glaskugel und halte mich an Fakten. Was ich sagen kann, ist: Man kann nicht behaupten, dass Andreas Lubitz schuldig ist.“ Günther Lubitz fügt hinzu: „Wir sind auf der Suche nach der Wahrheit.“

13:06 Was war mit den Medikamenten?

Van Beveren besteht auf Nachfrage eines Journalisten darauf, dass Lubitz nicht unter Medikamenten gestanden habe, als er geflogen sei. Bei den Tabletten, die in seiner Wohnung gefunden wurden, sei es um Mittel gegen Sehstörungen und Schlafprobleme gehandelt, wegen denen er die Woche zuvor beim Arzt war.

„Bild“ schreibt an dieser Stelle, dass in Haaren und Geweberesten von Lubitz´ Leichnam am Unglücksort Spuren von Schlafmitteln und zwei Antidepressiva nachgewiesen worden seien.

13:00 Van Beverens Fazit: „Es gibt keinen Beweis.“

„Andreas Lubitz hat das Recht, als Unschuldiger behandelt zu werden, solange es keine Beweise gibt“, sagt van Beveren am Ende seines Vortrags laut „Bild“-Ticker. „Es gibt keinen Beweis. Wenn er existiert, dann mögen diejenigen, die ihn haben, bitte offenlegen. Ich habe miterleben müssen, wie es durch zahlreiche Kollegen zu widerlichen Verletzungen der Familie Lubitz gekommen ist. Bitte unterscheiden Sie in der Berichterstattung zwischen Fakten und Fiktion und verzichten auf Unterstellungen. Vielen Dank.“

12:49 Van Beveren kritisiert Polizei: „Es ist nicht nachvollziehbar, wie hier unterstellt wird, er hätte seine Tat vorbereitet“

Bei den polizeilichen Ermittlungen gab es Ungereimtheiten. So hieß es, Lubitz habe verdächtige Dinge gegoogelt, zum Beispiel über Flugzeugabstürze und die Cockpit-Tür. Das Interessante daran ist, dass zwei iPads von der Polizei bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmt wurden und dann noch ein drittes iPad auftauchte, dass laut „Focus“-Ticker erst Tage nach dem Unglück durch eine Person bei der Polizei abgegeben wurde. Darauf seien dann die inkriminierenden Suchverläufe gefunden worden, so van Beveren.

12:43 Merkwürdigkeiten in Ermittlungsakte der deutschen Behörden

Van Beveren nennt die Ermittlungsakte der deutschen Behörden nicht nachvollziehbar und nicht chronologisch aufgebaut. Das sei entgegen aller Regeln.

Dann kommt er auf eine angebliche Aussage der Lebensgefährtin von Lubitz zu sprechen. Sie soll bei der Vernehmung ausgesagt haben, dass Lubitz seit 2008 in psychologischer Behandlung gewesen sei. Doch diese Aussage finde sich in keiner einzigen Ermittlungsakte wieder, sagt van Beveren. Auch habe die Lebensgefährtin ihm gegenüber betont, diese Aussage nie getroffen zu haben.

12:35 Nun geht es um die Krankenakte und die These, der Co-Pilot sei depressiv gewesen und habe den Absturz als seinen Selbstmord geplant.

Durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde Lubitz zum Zeitpunkt des Unfalls eine „schwere psychiatrische Erkrankung unterstellt“, zitiert van Beveren aus dem Dokument. Ein Augen- und eine Allgemeinmedizinerin hätten Hinweise auf eine Depression festgestellt.

Es gebe einen schwerwiegenden Tippfehler in der Krankenakte, meint van Beveren. „Früher bereits wegen Depression stationärß“, stehe darin.

Das “ß” sei ein klassischer Tippfehler. Es hätte stattdessen ein Fragezeichen sein sollen, so van Beveren. Er meint: Die Ärztin wollte ein Fragezeichen schreiben, weil sie sich nicht sicher war, ob Lubitz jemals stationär behandelt wurde. Diese Annahme kam dann ungeprüft in die Folgeberichte. „Ein kleiner Tippfehler wurde zu einer Tatsachenbehauptung“, so van Beveren laut „Focus“. Lubitz sei niemals wegen psychischer Krankheiten stationär behandelt worden.

12:17 Luftturbulenzen am Unglückstag

Dann geht es um das Wetter: Es war sonnig an diesem Tag in den französischen Alpen, doch es habe Turbulenzen in Form von Luftlöchern gegeben, so van Beveren. Diese seien unsichtbar und würden nicht am Wetterradar angezeigt. Das Flugzeug sei am Höhenlimit geflogen. Er habe mit mehreren Piloten gesprochen, die an diesem Tag die gleiche Route geflogen seien. Diese hätten aufgrund der Turbulenzen niedrigere Flughöhen gewählt, berichtet „Bild“. Van Beveren erinnerte außerdem daran, dass Piloten grundsätzliche Prioritätenregeln einzuhalten haben: Erst Fliegen, dann navigieren, dann kommunizieren. Dies sei besonders wichtig, wenn nur eine Person im Cockpit sei. Entsprechende Daten vom Flugdatenschreiber fehlten allerdings, zitiert ihn der „Focus“.

12:09 Flugdatenschreiber mit widersprüchlicher Aufzeichnung: „Welche Daten sind hier überhaupt richtig?“

Van Beveren spricht weiter über technischen Erklärungsbedarf und technische Unstimmigkeiten, die den Absturz umgeben. Erstens bezweifelt er laut „Focus“, dass Lubitz einen Sinkflug eingestellt habe. Dies sei so nicht möglich gewesen. Aber es wird noch merkwürdiger:

Der Flugdatenschreiber wurde zunächst ohne den Chip mit den Absturzdaten gefunden. Dieser Chip sei verkohlt und verbrannt erst Tage später gefunden worden. Laut Auswertung wurden zwei verschiedene Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel getrackt. Dies sei jedoch gar nicht möglich, so van Beveren. „Welche Daten sind hier überhaupt richtig?“, fragt er laut „Focus“.

Auch bei der Lufttüchtigkeit des Flugzeugs hat er ein Detail gefunden, dass in den Ermittlungen nie Thema wurde:

Die französische BEA hatte nach dem Unglück die Prüfung der Lufttüchtigkeit des Flugzeugs überprüft. Daraus gehe hervor, dass die Gültigkeit des Zertifikats vor dem Unglückstag abgelaufen sein soll. Van Bevern bezweifelt die Richtigkeit der Ausstellung dieses Zertifikats, auch eine Unterschrift passe nicht. Sollte sich das Zertifikat als richtig herausstellen, hätte das Flugzeug gar nicht eingesetzt werden dürfen, schreibt „Focus“. Allerdings sei an dieser Stelle nie weiter ermittelt worden.

11:51 Was war mit der Cockpittür? „Habe Hinweis, dass sich Crew schon mal eingesperrt hatte“

Van Beveren spricht nun über die Behauptung, Co-Pilot Lubitz habe den Piloten rausgesperrt. Diese halte sich sehr hartnäckig. „Bild“ zitiert ihn wie folgt: „Hat er das wirklich? Kippschalter auf „Lock“, also nach unten zu stellen, ist nicht nötig. Denn entweder öffnet der Pilot, oder er lässt es, dann kommt keiner rein. Es gibt für diese Spekulation überhaupt keinen stichhaltigen Beweis, auch nicht nach einem Jahr akribischer Ermittlungen.“

Van Beveren vermutet, dass vielleicht das Keypad defekt gewesen sein könnte, ein Teil, das nur alle 12 000 Stunden bei der Wartung überprüft wird. „Wenn so ein Keypad kaputt ist, hat das Konsequenzen, vor allem, wenn ein Flugzeug in der Luft ist. Ich habe einen Hinweis bekommen, dass es bei diesem Flugzeug ein Problem gab. Dass sich eine Crew schon mal eingesperrt hat im Cockpit und sich nicht mit Hilfe des Keypads befreien konnte. Ich habe es weitergegeben, es ist nicht untersucht worden.“

11:42 Van Beveren argumentiert, dass durch die Atemgeräuschen zwar klar war, das Lubitz gelebt habe. Ob er aber bei Bewusstsein war, sei nicht klar.

11:33 Vollständige Rekonstruktion des Cockpitgespräches war laut Behörden nicht möglich

Luftfahrtexperte Tim van Beveren erläutert detailliert die Geschehnisse und zeigt Bilder der Unglücksstelle. Er sagt: „Ich war sehr überrascht, dass für die französischenErmittler nach nur zwei Tagen die Unglücksursache feststand.“

Laut Bild wies van Beveren daraufhin: „Ermittlungen zu solchen Unfällen dauern Jahre, manchmal sind sie gar nicht aufzuklären. Umso erstaunter war ich, dass sich der Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, schon nach zwei Tagen festlegte, was im Cockpit passiert ist. Das haben alle gehört und geschrieben – und alle haben es geglaubt. Dabei waren Robins Aussagen nur Spekulationen. Trotzdem ermittelte der Staatsanwalt nur gegen Andreas Lubitz.“

Er zitiert aus den Ermittlungsakten: „Auch während des gesamten Audioauszugs bis zum Aufschlag sind Atemgeräusche zu hören.“ Eine Notiz zeige, dass der Ermittler zu diesem Zeitpunkt noch keine schriftlichen Aufzeichnungen gehabt habe. Die Behörden hätten außerdem vermerkt, dass wegen der schlechten Qualität keine vollständige Rekonstruktion des Gesprächs im Cockpit möglich gewesen sei.

Van Beveren sagt deshalb: Die Aussagen des französischen Staatsanwalts so kurz nach dem Unglück seien nichts als reine Spekulation gewesen. „Etwas vergleichbares habe ich in den letzten 25 Jahren nicht erlebt.“

Die deutsche Staatsanwaltschaft habe dann nur noch gegen Lubitz ermittelt. Intern hatte die französische Staatsanwaltschaft vermerkt, dass zwar Atemgeräusche gehört worden seien, aber nicht klar sei, ob Lubitz kurz vor dem Aufprall noch bei Bewusstsein war.

11:28 Anwalt: „Sind davon überzeugt, dass das Bild des Selbstmords falsch ist.”

Andreas Behr, der Anwalt von Lubitz ist, erklärt laut „Bild“: „Das offizielle Bild, das sich aus den Ermittlungsakten ergibt, stimmt so nicht. Weitere Ermittlungen sind erforderlich. Ziel dieser Pressekonferenz ist es, Sie mit neuen Fakten zu versorgen.“ Laut „Focus“ bat er außerdem darum das Zuhause der Familie und das Grab des Sohnes zu respektieren. Er sagt deutlich: „Wir sind davon überzeugt, dass das Bild des Selbstmords falsch ist.”

11.21 Günter Lubitz liest Statement vor

Zu Beginn sagte Günter Lubitz: „Natürlich wussten wir, dass sich das Unglück heute zum zweiten Mal jährt. Natürlich wussten wir, dass das auf wenig Verständnis stößt. Doch egal welchen Tag wir gewählt hätten, es hätte immer dieselben bösen Reaktionen hervorgerufen.“

„Seit zwei Jahren geht es mir wie allen anderen Angehörigen. Ich stehe fassungslos dieser Tragödie gegenüber. Dafür gibt es keine Worte und keinen Trost.“

Der „Focus“ berichtet weiter die Erklärung von Günther Lubitz, die dieser verliest: „Wir müssen damit leben, dass wir Eltern nicht nur unseren Sohn verloren haben. Wir müssen damit leben, dass er in den Medien als psychisch labiler Massenmörder dargestellt wird. Wir müssen damit leben, dass unser Sohn in den Medien auch als dauerdepressiv dargestellt wird.“

„Zum Zeitpunkt des Absturzes nicht depressiv“

Der junge Mann sei 2008 und 2009 an Depression erkrankt gewesen, habe diese jedoch überwunden und zu seiner Kraft und Lebensfreude zurückgefunden. Das habe zu dem Anstellungsvertrag bei Germanwings geführt. Lubitz sagt: Arztbesuche, die „ausschließlich wegen seines Augenleidens“ stattgefunden hätten, seien falsch interpretiert worden.

Suizidgedanken habe keiner der behandelnden Ärzte festgestellt. „Wir haben unseren Sohn als lebensbejahenden, engagierten Menschen erlebt. Ich möchte betonen, dass unser Sohn zum Zeitpunkt des Absturzes nicht depressiv war. Da wir die technischen Aspekte der Untersuchung nicht richtig einordnen können, haben wir van Beveren beauftragt, sich der Sache anzunehmen.“

11:16 Günther Lubitz hat neben dem Flugexperten Tim van Beveren auch den Medienexperten Hans-Joachim-Rüdel am Podium. Rüdel erklärt zunächst den Journalisten: „Auch Herr Lubitz ist Angehöriger“, sagt Rüdel. „Er steckt in einer ungeheuren emotionalen Situation“.

10:56  Wie Focus Online berichtet, soll es keinen Livestream von der Pressekonferenz geben. Eine Live-Übertragung der Pressekonferenz soll es auf Wunsch von Vater Lubitz auch nicht geben – „aus Gründen der Pietät“, berichtete die „Bild“-Zeitung.

10:48 Neben dem Podium steht ein Bildschirm. Darauf ist eine schwarze Schleife abgebildet mit der Nummer des Unglücksflugs 4U9525.

10:45  Start der Pressekonferenz

Foto : Getty images

 

Sichtweise von Watergate. tv 

Wurde Deutschland zum Germanwings-Absturz getäuscht? Weder Selbstmord noch technisches Versagen? Ein Interview enthüllt brisante Informationen, die von den Mainstream Medien nicht veröffentlich werden.

Doch zunächst die Version, die wir alle in den vergangenen Tagen in den Medien gehört haben…bevor wir uns mit den wahren Hintergründen beschäftigen.

Vater des Co-Piloten erhebt jetzt Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft

Zwei Jahre nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen erhebt der Vater des verstorbenen Co-Piloten schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft. Günter Lubitz, der Vater von Andreas Lubitz dem Co-Piloten, der die Maschine in Selbstmordabsicht zum Absturz gebracht haben soll, ließ von dem Luftfahrtexperten Tim van Beveren in einer Pressekonferenz in Berlin ein Gutachten vorstellen, das belegen soll, dass die Schuld seines Sohnes am Absturz nicht erwiesen ist.

„Es gab ganz offensichtlich Dinge, die man gar nicht erst ermittelt hat, vielleicht weil man sie nicht ermitteln wollte“, sagte Lubitz. Van Beveren hielt es für einen „Fehler“, dass ein französischer Staatsanwalt nur 48 Stunden nach dem Absturz eine einzige These in alle Welt verbreitete – dass Co-Pilot Andreas Lubitz das Flugzeug mit Absicht zum Absturz brachte, während der Kapitän ausgesperrt war.

Die Annahme einer Selbstmordabsicht wies Günter Lubitz zurück. Es gebe „keinen einzigen wirklich stichhaltigen und belastbaren Beleg“, dass sein Sohn sich und die Passagiere der Germanwings-Maschine „vorsätzlich und geplant“ in den Tod geflogen habe. „Die These eines vorsätzlichen Massenmordes ist nicht haltbar.“ „Unser Sohn war ein sehr verantwortungsvoller Mensch. Er hatte keinen Anlass, einen Selbstmord zu planen und umzusetzen, und erst recht nicht, dabei noch 149 andere unschuldige Menschen mitzunehmen. Ein solches Verhalten passt einfach nicht zu ihm und seiner Persönlichkeit.“ Andreas Lubitz sei „nicht der Mensch gewesen, den die Boulevardpresse aus ihm gemacht hat“.

Bundesregierung hält an Selbstmord-Version fest

Die Bundesregierung sieht keinen Grund für Zweifel an den Untersuchungen zum Absturz der Germanwings-Maschine vor zwei Jahren und hält an diesen Erkenntnissen auch nach den Vorwürfen Lubitz‘ fest. Es gebe keinen Anlass, an der Art und dem Ergebnis der Untersuchungen zu zweifeln. Auch der Düsseldorfer Staatsanwalt Kumpa sagte, es gebe „keine Anhaltspunkte für eine Absturzursache, die außerhalb der bewussten und gewollten Vorgehensweise des Copiloten zu finden wäre“. Auch die Pilotenvereinigung Cockpit zeigte sich unbeeindruckt. Zwar habe die Vereinigung nicht alle 18.000 Seiten der Flugunfall-Untersuchung, sondern nur den offiziellen Bericht gelesen. „Da sind bei unseren Experten bisher aber keine Fragezeichen geblieben“, so die Stellungnahme der Pilotenvereinigung.

Vermutungen sind keine Beweise

Man wisse nicht, was sich vor zwei Jahren abgespielt hat, sagte van Beveren. „Wir haben alle Vermutungen. Aber Vermutungen sind keine Beweise.“ Die Ermittler hätten sich schon nach 48 Stunden auf eine Absturzursache festgelegt. „Etwas Vergleichbares habe ich in den vergangenen 25 Jahren nicht erlebt.“ Er kritisierte zudem, dass bei den Ermittlungen zur Unfallursache nur Ingenieure eingesetzt worden seien, aber keine „Human Factor“-Experten, die darauf spezialisiert seien, den Faktor Mensch zu analysieren. Diese könnten beispielsweise aus Stimmenrekorder- und Funk-Aufzeichnungen auf Stress schließen.

In Frankreich hätte die Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA einen kompetenten Gerichtsmediziner zur Verfügung gehabt, in Deutschland gibt es bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) einen Flugpsychologen, der sogar schon eine wissenschaftliche Studie zum Thema „Suizid bei Piloten“ verfasst hatte. „Beide Experten haben aber nie den Voice-Recorder gehört und waren auch überhaupt nicht in die Untersuchung involviert.“, so van Beveren. Als die Familie Lubitz später bei der Behörde die Hilfe des Flugpsychologen anfragte, wollte die BFU diesen Experten nicht zur Verfügung stellen. „Sie untersagte es. Auf die Nachfrage warum, gibt es keine Antwort.“

Merkwürdiger Flugdatenschreiber

Der Flugdatenschreiber wurde zunächst ohne den Chip mit den Absturzdaten gefunden. Dieser Chip sei verkohlt und verbrannt laut CNN erst am 2. April gefunden worden. Laut Auswertung wurden zwei verschiedene Flugmodi parallel aufgezeichnet. „Das ist eigentlich unmöglich. Laut Hersteller können nicht beide Modi gleichzeitig aktiv sein. Welcher Modus ist denn nun richtig? Welche Daten sind überhaupt richtig?“, fragt van Beveren.

Zeugenaussagen lassen an der offiziellen Version stark zweifeln

Nach dem Absturz der Germanwings gab es diverse Hinweise, die mehr Fragen als Antworten und jede Menge Unstimmigkeiten zur offiziellen Version der Bundesregierung aufwarfen.

Darunter waren auch Aussagen von professionellen Piloten, für die die offiziellen Gründe nicht plausibel waren: Es sei nicht nachvollziehbar, warum die Maschine sofort nach Erreichen der Reiseflughöhe plötzlich in einen schnellen, aber kontrollierten Sinkflug übergegangen sei. Kein Pilot hätte über zehn Minuten lang keinen Notruf abgesetzt. Entweder wurde die Funkverbindung von außen unterbunden oder die Piloten wurden mit Gewalt daran gehindert, einen Notruf abzusetzen. Es sei außerdem durchaus auch möglich, dass in Airbussen eine Fernsteuerung eingebaut sei, mit der man von außen die Kontrolle über ein Flugzeug übernehmen und von niemandem im Flugzeug abgeschaltet werden kann. Dies würde einiges erklären.

Die Flugroute über die französischen Alpen gaben unabhängigen Piloten ebenfalls Rätsel auf. Denn die eingeschlagene Route der Germanwings Maschine war nicht die vorgeschriebene Flugroute von Barcelona nach Düsseldorf. Es sei ebenfalls nicht nachvollziehbar, wie und warum mehrere Piloten die Maschine in so einen starken Sinkflug gebracht haben und in die Alpen gelenkt haben sollen.

Brach der Airbus schon vor dem Aufschlag auseinander?

Zeugen in Frankreich sagten aus, sie hätten eine Explosion gehört und dann gesehen, wie Rauch aus dem Flugzeug gekommen sei, bevor es auf den Berg prallte. Was ebenfalls stutzig macht, ist die Aussage, dass sich die Trümmerteile des Airbus auf über zwei Quadratkilometer verteilt haben. Ein sehr großes Gebiet, wenn die Maschine in einen Berg gekracht sein soll. Denn dann müsste das Trümmerfeld relativ klein sein und die Wrackteile am Fuße der Wand liegen, wie wir es bei anderen Flugzeugabstürzen in Bergen schon gesehen haben. Außerdem sind auch Trümmerteile auf der Anflugroute gefunden worden.

Zeugen sagten zudem aus, sie hätten „Mirages“ Kampfjets der französischen Luftwaffe gesehen, die den Airbus „eskortiert“ hätten. Warum waren die da? Haben die möglicherweise den Airbus abgeschossen? Das würde die offizielle Absturzversion verändern: Die Explosion vor dem Absturz, der Rauch aus dem Flugzeug, das riesige Trümmerfeld und die Trümmerteile in der Anflugroute würden diese Vermutung stützen.

Neue brisante Informationen über den „Absturz“

Jetzt liegen ganz neue brisante Informationen von einem geheimen Informanten vor. Im Februar veröffentlichte der Journalist, Historiker und Filmemacher Prof. Mag. Dr. phil. Michael Friedrich Vogt ein Interview mit einem geheimen Informanten, der möglicherweise indirekt mit dem Flugzeugabsturz zu tun hatte.

Vor dem Absturzdatum hatte dieser mit Geschäftspartnern in der Schweiz ein Geschäft vorbereitet: Eine Finanztransaktion eines südamerikanischen Geldinhabers mit einer Firmengruppe aus dem osteuropäischen-asiatischen Raum. Der Geldinhaber hatte eine große Menge Bargeld, die aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht aus seinem Land exportiert und auch nicht gewechselt werden konnte.

Geheimer Geldtransfer in Millionenhöhe

Die Firmengruppe aus Osteuropa und Asien wollte in ein großes Projekt in dem südamerikanischen Land investieren. Der Informant fungierte als Vermittler des Geschäfts und bereitete mit Hilfe seiner Kontakte eine Aktion vor, bei der es um den Transport eines Containers voll mit Bargeld ging. Es war ein 4-stelliger Millionenbetrag. Die Aktion wurde über mehrere Wochen vorbereitet.

Am 24. März 2015, am Tag des Absturzes, traf sich der Informant morgens in Zürich am Bahnhof mit 5 weiteren Geschäftspartnern. Die Abläufe des Geschäfts wurden nochmals besprochen. Zwei Konten sollten innerhalb der nächsten drei Stunden bei zwei verschiedenen Geldinstituten eröffnet werden. Ein französischer Kontaktmann hatte seinen Flug am Vorabend umgebucht und wollte auch die anderen drei Kontaktleute und den Geldinhaber umbuchen, konnte jedoch nur für sich umbuchen. Die drei Kontaktleute und der Geldinhaber aus Südamerika saßen also auch in dem abgestürzten Flugzeug.

Verhinderten Geheimdienste das Geldgeschäft?

Aufgrund des Umfangs der finanziellen Transaktion machte man sich nun Gedanken, ob das Geschäft ein Teil oder der Auslöser dieses „Unfalls“ gewesen sein könnte. Dies konnte zunächst weder bestätigt noch verneint werden. Verträge konnten nicht unterzeichnet werden und man versuchte, „es einfach so hinzunehmen“, dass das Geschäft nicht mehr zustanden kommen konnte und wurde auch nicht mehr weiterverfolgt.

Der französischer Kontaktmann, der dem Absturz aufgrund seiner Flugumbuchung entgangen war, saß 2-3 Wochen nach dem Absturz in einem südfranzösischen Restaurant und bekam plötzlich unerwarteten Besuch von zwei Herren, die sich als Mitarbeiter des französischen Geheimdienstes auswiesen und ihn zu dem Geschäft und zu seiner Flugumbuchung befragten. Erschüttert berichtete der Franzose diesen Vorfall dem Informanten. Für ihn und den Informanten war nun klar, dass der Absturz eine Verhinderungsabsicht dieses Geschäftes war und nicht die Selbstmordabsicht des Piloten.

Gründe für einen Abschuss

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Geschäftsdeal des südamerikanischen und osteuropäischen Landes von westlichen Geheimdiensten verhindert werden sollte, denn genau darüber scheint der Geheimdienst ja genaue Informationen gehabt zu haben. Viele andere, bereits genannte Fakten sprechen dafür, dass der Absturz kein Unfall war:

Wie bei vielen anderen terroristischen Anschlägen oder solchen Ereignissen gab es kurz danach eine Meldung im Internet, dass man angeblich den toten Körper des Piloten in einem Kofferraum in Madrid gefunden haben soll. Diese Meldung verschwand aber wieder sofort. Viele Details deuten auf einen Abschuss: Es wurden zwei französische Mirage Kampfjets vor Ort gesehen, das Flugzeug wäre nie in so viele kleine Teile zerfallen, wenn es abgestürzt wäre. Zeugenberichte sagen, das Flugzeug sei bereits in der Luft abgeschossen worden. Diverse unabhängige Flugingenieure berechneten zudem, dass der Sinkflug automatisch, d. h. von außen gesteuert eingeleitet wurde.

Fazit

Das sind viele Hinweise und Indizien für den Vater des Co-Piloten, der sich und 149 weitere Menschen vorsätzlich in den Tod gerissen haben soll, um den Fall wieder aufzurollen und nach den wahren Gründen des Absturzes zu suchen. Sicher: Die Toten würde die Wahrheit nicht wieder lebend machen – aber die Angehörigen der Toten hätten ein Recht darauf zu erfahren, warum ihre Lieben tatsächlich sterben mussten – und das deutsche Volk hätte das Recht zu erfahren, wenn es von seiner Regierung belogen und betrogen würde.

3 comments

  1. Sehr interessant und aufschlussreich. Man erkennt schnell viele Parallelen zu anderen Geschichten. Die „NSU“- Posse, die „RAF“-Räuberpistole, die Attentate auf Schleyer, Herrhausen, Ponto, Buback etc…könnte man beliebig fortsetzen. Vertuschung, Verschleierungen, Verdrehungen, Manipulation, sich winden und unruhig auf der Bank hin und her rutschen. Diejenigen, denen alles untergeschoben wird sind in der Regel tot. Meistens „Selbstmord“. Oder gleich an Ort und Stelle erschossen. Von „Sicherheitskräften“. Danach kann man jede Menge Lügen und Behauptungen um den oder die Toten aufstellen. Tote können nur sehr eingeschränkt antworten. Immer wieder das gleiche Muster. Das Schlimme an solchen Geschichten ist, dass immer noch viel zu viele, des Denkens und Schlussfolgerns unfähige Mainstream-Konsumenten diesen Sermon fressen, der uns täglich auf allen öffentlichen Kanälen serviert wird. Das Bildungssystem in diesem schönen Land ist seit langem darauf ausgerichtet, unkritische, verbödete, alles glaubende Zombies zu produzieren, die sich am Ende auch noch für informiert und aufgeklärt halten. Gebt allen ein Smartphone oder Tablet, am besten beides. Kostenlos. Dann geht’s noch besser, schneller und effektiver. Aus eigener Erfahrung kann ich nur feststellen- es hat Vorteile, ein ehemaliger gelernter DDR- Bürger zu sein. Wir haben diesbezüglich Erfahrung mit der Wachsamkeit. Allerdings kein Vergleich zu heute. Sämtliche Stasi-Verantwortlichen bekommen heute täglich feuchte Augen ob der vorhandenen technischen Möglichkeiten. Sehr viele von denen sind in der glücklichen Lage heute davon zu profitieren, da sie weiterhin in Positionen sitzen, die ihren Fähigkeiten und Qualifikation entsprechen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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