Wahlen in den Niederlanden: Die Bundeskanzlerin gratulierte schon vor erster Hochrechnung

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Das Brüsseler Establishment ist sich einig und selbst Wahlen können trotz bedrohlicher Umfragen, die für den politischen Gegner sprechen, letztendlich doch nichts verändern

Merkel wusste schon am frühen Nachmittag und lange vor der ersten Hochrechnung, wer die Wahlen in Holland gewinnen wird. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwochabend dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte zum Wahlsieg gratuliert – noch vor der ersten Hochrechnung. Doch die „Nachwählerbefragung“ deutete angeblich früh auf eine deutliche Mehrheit für die Partei  VVD von Mark Rutte hin.

Das politische Establishment hat es heute eilig. Nur keine Hoffnungen beim politischen Gegner keimen lassen

Die sog. „Nachwählerbefragung“ das sind die Antworten von Wählern die frisch aus der Wahlkabine von Journalisten der Massenmedien und den Meinungsmachern von Umfrage Instituten abgefischt werden. Das was die Meinungsmacher aus den Antworten der Wähler „zusammenstellen“,  reicht schließlich schon ohne Hochrechnungen, geschweige denn ein amtliches Wahlergebnis aus, den Sieger zu verkünden. 

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Wie Regierungssprecher Steffen Seibert schon am Mittwoch Nachmittag, man beachte die Uhrzeit, auf Twitter verriet, rief Merkel früh an und gratulierte zur gewonnen Wahl. Wörtlich zitierte er die Kanzlerin mit den Worten:

„Ich freue mich auf weiter gute Zusammenarbeit als Freunde, Nachbarn, Europäer.“

Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) gratuliert den Niederländern euphorisch zur ersten Wahlprognose. „Niederlande, oh Niederlande, du bist ein Champion! Wir lieben Oranje für sein Handeln und sein Tun! Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!“, schreibt er auf Twitter.

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Auch das Auswärtige Amt zeigt sich erleichtert über den Wahlausgang in den Niederlanden. „Die Niederländer haben den anti-europäischen Populisten eine Absage erteilt“, erklärt das Ministerium via Twitter.

Hohe Wahlbeteiligung:  Um 19.15 Uhr hatten nach Angaben des Umfrageinstituts Ipsos bereits 69 Prozent der 13 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt erst 60 Prozent gewesen. Wie Zeit Online berichtet, gehen sogar die Stimmzettel aus. Die Wahllokale blieben aber noch bis 21 Uhr geöffnet. Es ist davon auszugehen, dass insbesonders unzufriedene Wähler mobilisiert werden konnten, die dem Migrationskurs ihrer Regierung nicht weiter folgen wollten.

Noch ist allerdings unklar, ob bei den Wahlen alles mit rechten Dingen vor sich ging. Die Bundespräsidenten Wahl Österreichs ist auch noch heute in dunkler Erinnerung geblieben. In den Niederlanden werden alle Stimmen per Hand ausgezählt, da Computer der Wahlkommissionen gehackt werden könnten. Aus diesem Grund wird das amtliche Endergebnis erst am 21. März bekanntgegeben.

Gaby Kraal

 

Foto Reuters: Angela Merkel,  Mark Rutte

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3 comments

  1. Wahlen werden auch nichts verändern, weil sie bei Bedarf manipuliert werden . Man beachte nur das Getöse mit der türkischen Ministerin und die anschliessenden verbalen Attacken unmittelbar vor der Wahl. Der Name Rutte war in aller Munde. So ein Zufall aber auch. Das Establishment hat Angst, sie haben nur noch pure Angst. Siehe all die hektischen Aktivitäten in Sachen Internet, „fakenews“, Wahrheitsministerium , Gesetzesänderungen, Verschärfungen, Datensammelwut etc….aber das ist ein anderes Thema.

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  2. Das war glatter Wahlbetrug weil Ferkel schon lange vor der ersten Hochrechnung das Wahlergebnis schon wusste und dem Rutten schon zum Wahlsieg gratulierte. Auf jeden Fall hat sie Ihre Finger im Spiel.

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