Elite in Deutschland lebt in Saus und Braus : 12 Millionen Euro Abfindung für Ex-SPD Ministerin bei VW

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Nach Streit und Querelen mit dem Chefjuristen Manfred Döss, der auch das Vertrauen der Eigentümer-Familien Porsche und Piëch besitzt, wird Christine Hohmann-Dennhardt das Unternehmen VW verlassen müssen. Die ehemalige SPD Ministerin Hohmann-Dennhardt kassiert für ihre nur einjährige Tätigkeit im Volkswagen Aufsichtsrat aber kräftig ab: Nach Informationen des Spiegel kann sich die VW-Managerin und ehemalige Bundesverfassungsrichterin auf mehr als zwölf Millionen Euro freuen.

Pikant bis skandalös empfinden viele Bürger die Tatsache, dass insbesondere SPD-Mitglieder im Aufsichtsrat von VW der wahnwitzigen Abfindungssumme von 12 Millionen Euro für nur 13 Monate Arbeit zugestimmt haben.

„Millionen Menschen fühlen, dass es in diesem Staat nicht gerecht zugeht“,

so lautet der Slogan des SPD Kanzlerkandidaten Martin Schulz für den Wahlkampf der Bundestagswahlen in diesem Jahr. In der ARD-Talkshow  bei „Anne Will“ hatte sich Schulz sich erst vor einer Woche beklagt:

„Wenn ein Konzernchef in Deutschland einen ganzen Konzern durch seine Fehlentscheidungen zum Wanken bringt, kriegt er anschließend auch noch Boni dafür.“

Der Umkehrschluss bedeute:

„Wenn eine Verkäuferin durch einen kleinen Fehler auffällt, wird sie rausgeschmissen.“

Hohmann-Dennhardt steht neben dem Gehalt für 13 Monate Arbeit eine Abfindung in Höhe von knapp zwei Jahresgehältern zu. Der Wolfsburger Autobauer hatte Hohmann-Dennhardt eine Entschädigung dafür zugesagt, weil sie vorzeitig aus dem Vorstand von Daimler ausgeschieden war, um Anfang 2016 zu Volkswagen zu wechseln, so berichtet das Manager-Magazin. Dabei hatte sie auf Ansprüche gegenüber ihrem Ex-Arbeitgeber in Millionenhöhe verzichtet.

Rein juristisch betrachtet gehen die 12 Millionen Euro Abfindung für die ehemalige SPD-Ministerin, Verfassungsrechtlerin und jetzt ehemalige VW -Managerin ganz sicher in Ordnung. Was hier aber  nicht stimmt und das zeigt auch dieser Fall recht deutlich, ist die beunruhigende Entfremdung der deutschen Elite von ihrem Volk. Das man es sich in bestimmten Kreisen gutgehen lässt, gab es sicherlich schon immer. Auch das man sich von einem gut dotierten Posten auf den nächsten „herumreichen“ lässt, um abzukassieren , hatte damals bereits der höchst umstrittene Bahnchef und spätere Air Berlin Chef Hartmut Mehdorn beweisen, der zum Ende seiner beruflichen Laufbahn noch einmal den Pleiteflughafen BER beglücken durfte, bevor er dann endlich, und das nach sehr viel zerschlagenem Porzellan, in Rente gehen durfte.

Auch die großzügigen Diäten – Boni,  und Sitzungs- Regelungen für die EU Abgeordneten, die in Brüssel seit vielen Jahren „ihrem“ Parlament beiwohnen, daß im Übrigen niemals demokratisch legitimiert wurde, erinnert die Menschen schon lange an das Ende des alten römischen Reiches. Nach Saus und Braus ab in den Untergang und mit ihnen die Millionen „Staatslemminge“, die den Wahnsinn bis zum bitteren Ende auch noch finanzieren.

Gaby Kraal

 

Foto: AP ; dpa

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