„WASHINGTON? …HIER IST KIEW…WIR HABEN EIN PROBLEM“

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Ein riesiger Flurschaden steht jetzt nach Aufnahme der Amtsgeschäfte des neuen US-Präsidenten der ukrainischen Regierungs Junta bevor.

Hatten sich doch die illegitimen neuen Machthaber, die heute mit Unterstützung des zum Glück schon fast verblichenen Clinton-Obama Establishment in Kiew das Zepter schwingen, mit ihrer Einschätzung der US-Präsidentschaftswahlen ganz auf die westliche Lügenpresse verlassen und Trump keinerlei Chancen eingeräumt.

Mit dreisten Sprüchen und frechen Bemerkungen beschimpfte man den Kandidaten der Republikaner, wie z.B. die, des Innenministers Arsenij Awakow, der Trump so wörtlich als „Clown“ bezeichnete und diesem gar die Regierungsfähigkeit absprach. Hier werden Trumps Berater im Wahlkampf nicht weggeschaut haben und der ehemalige Immobilien Tycoon Donald Trump soll den Erfahrungen nach hier auch seinen „wunden Punkt“ haben. Einmal erlittene Enttäuschungen und Kränkungen soll er nicht auf sich beruhen lassen, er gilt bei Vertrauten eher als nachtragend.

Jetzt fällt mit dem Machtwechsel auch die schützende Hand aus Washington weg

Im US-Außenministerium steht nach Aussagen eines ranghohen Beamten eine große Neubesetzung von Spitzen Positionen zur Disposition, so berichtet heute die CNN. Nicht nur alle Spitzenpositionen werden neu besetzt, der neue amerikanische Präsident macht hier gleich tabula rasa und entkernt zusätzlich weitere wichtige Beamten Positionen um sie mit Vertrauten zu besetzen, ein in der Politik nach einem Machtwechsel fast übliches Ritual.

Auch hier hatte die vereinte deutsche Anti-Trump-Medienlandschaft bereits gestern wieder das mittlerweile stets griffbereite „Fake-Horn“ herausgeholt und trötete so wörtlich von einem angeblichen geschlossenen Rückzug der Führungsriege des US-Außenministeriums aus Protest gegen den neuen Chefdiplomaten Rex Tillerson. Wie dem auch sei, auch Victoria Nuland muss definitiv gehen. Auch sie gehörte zur Obama-Administration, eine fanatische Ideologin und besonders engagierte Kriegstreiberin der Regime-Change-Agenda, die mit ihrer Politik vielen Menschen das Leben kostete. Sie soll auch die treibende Kraft bei dem Putsch in der Ukraine gewesen sein. Den Europäern dürfte sie noch mit ihrer „kernigen“ Aussage „Fuck the EU“ in den Ohren klingeln. Sicherlich kein Verlust für die meisten, aber Frau Nuland hatte schon damals viel nach dem inszenierten Putsch in der Ukraine bewegen können, schob sie doch den umstrittenen Politiker Arsenij Jazenjuk auf den Postens des ukrainischen Premierministers.

Wer holt jetzt für Kiew die Kohlen aus dem Feuer?

Das Nachrichtenportal Politico berichtete vor wenigen Tagen, wie offizielle Kanäle in der Ukraine versucht haben sollen, den Wahlkampf des künftigen US-Präsidenten Donald Trump zu behindern. Das ukrainische Abgesandte heute weitgehend vor verschlossenen Türen stehen, dürfte daher nicht verwundern. Die Ukraine rangiert in der Prioritätenliste der künftigen Trump- Regierung unter „ferner liefen“ , so analysieren es Wahlkampfbeobachter. Die Stressmarker in Kiew sind deutlich sichtbar, so zieht es der ukrainische Präsident Poroschenko jetzt vor, besser Profis ans Werk zu lassen und unterschrieb daher jüngst einen Berater- Vertrag mit einer den Republikanern, nahe stehenden Lobby-Firma aus Washington, D.C.

Gaby Kraal

Foto: Carsten Koall/Getty Images ; dpa

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