Fünf Asyslbewerber nach Brand in Flüchtlingsheim festgenommen

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Unzufriedenheit über Unterbringung im Asylheim: Nach einem Streit sind bei einem schweren Brand in einer Flüchtlingsunterkunft bei Paderborn sind mehr als 50 Personen verletzt worden. Offenbar hatten die Bewohner  – wie so oft – selbst gezündelt. Sie stünden im Verdacht, „an Matratzen gezündelt zu haben“, sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei am frühen Freitagmorgen.

Bei den ins Krankenhaus gebrachten Bewohnern bestehe Verdacht auf Rauchgasvergiftungen, sagte eine Sprecherin des Kreises Paderborn. Zudem wurden nach Angaben der Feuerwehr 24 Menschen vor Ort behandelt, die Polizei sprach von 27 Betreuten. Die Feuerwehr konnte die Flammen am Abend löschen.

Der Brand war am Nachmittag in einer der ehemaligen Militärbaracken ausgebrochen, wie ein Sprecher der Polizei Paderborn sagte. „Das Gebäude ist nahezu komplett abgebrannt.“ Die Ermittlungen dauerten an. Am Freitag soll ein Sachverständiger die Brandruine begutachten. In der Unterkunft leben nach Angaben des Kreises etwa 500 „Flüchtlinge“.

Foto: „Die Welt“

Ein Artikel von „Die Welt“

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